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Unwetter sorgt für Verkehrschaos im Westerwald

Westerwaldkreis. Das Unwetter hat am Mittwochabend in Westerwaldkreis arg gewütet. In Nister wurde ein Haus abgedeckt, vor allem aber bereiteten umgestürzte Bäume auf den Straßen Probleme. In Horressen stürzte ein Baum auf ein Auto, der Fahrer wurde – so die Polizei Montabaur – durch Glassplitter leicht verletzt. Und in Selters brach unmittelbar nach dem Gewitter ein Großbrand bei der Firma Schütz aus. Die Rauchsäule war bis Mogendorf zu sehen.

Die Feuerwehren aus Ransbach-Baumbach und Dierdorf waren mit Drehleitern im Einsatz, weitere Wehren aus Selters, Herschbach, Freilingen, Weidenhahn und Maxsain waren im Einsatz. Bis Redaktionsschluss war unklar, wie groß die Ausmaße des Feuers bei Schütz waren. Die Firma gab Pressevertretern keine Auskunft. Über die Schadenshöhe ist noch nichts bekannt.
Auf den Straßen im Kreis ging zum Teil nichts mehr. Ein Beamter der Polizei Montabaur sagte: „Ich könnte 500 Feuerwehrleute bewaffnet mit Motorsägen gebrauchen." Seines Wissens nach waren nur die B 49 und die Autobahn nicht betroffen, die B 255 musste gesperrt werden, ebenso wie ein Großteil aller übrigen Bundes-, Landes- und Kreisstraßen im Kreis. Neben der Feuerwehr waren auch die Straßenmeistereien und das THW im Einsatz. Das THW musste die Fahrbahn der B 255 in Richtung Montabaur freischneiden. Grund: Ein Großtransport wurde erwartet. Dies brachte ein WZ-Mitarbeiter vor Ort in Erfahrung.
Sturm, Donner und Blitz haben offenbar im unteren Kreisteil größeren Schaden angerichtet als im Norden. Am Mittwochabend um 21.30 Uhr war im Raum Westerburg wieder alles unter Kontrolle und die Straßen frei, so die Polizei. Und im Bereich der Polizei Hachenburg lagen lediglich fünf Bäume quer. (cam)

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