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Jungs mit Pferden fehlen: Siebenjähriger beschwert sich mit Erfolg

Von den verzückten Lesern des Blogs wusste man dort zwar noch nichts. Jako-o-Geschäftsführerin Bettina Peetz hatte den Brief nach einem Anruf unserer Zeitung aber schnell auf dem Schreibtisch - und stimmte Moritz zu: "Es ist leider was dran am Brief von Moritz, wir werden das beim nächsten Katalog besser machen." Das Bewusstsein sei bei dem Unternehmen vorhanden, das seinen Katalog mit 25.000 Produkten an 1,5 Millionen Haushalte verteilt. "Es liegt mir selbst sehr fern, alte Rollenbilder zu zementieren, bei meinen Kindern oder sonstwo", sagt die Geschäftsführerin.

Deshalb würden auch gezielt Kinder mit Spielzeug fotografiert, das traditionell eher dem anderen Geschlecht zugeordnet wird. "Ein paar Bilder haben wir auch, da hat der Moritz nicht ganz genau hingeschaut." Beim Entstehungsprozess des Katalogs sei aber von den vielen Beteiligten so ausgewählt worden, dass nun der unglückliche Eindruck entstehe. "Beim nächsten Katalog müssen wir da vielleicht noch eine zusätzliche Kontrollschleife einbauen." Er erscheint im Februar, die Produktion läuft demnächst an. Und Moritz kann vielleicht ein Wörtchen mitreden: "Wir laden ihn und seine Mama Manu gerne ein."

Ohen Beschwerden wird aber auch der nächste Katalog nicht bleiben: "Wir hatten auch schon wütende Anrufe und Briefe, als wir einen bügelnden Jungen gezeigt haben..."

Lars Wienand

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