Koblenz: Echtes Staunen um falsches iPhone
Trotzdem gibt es auch Nutzer, die mit ihrem irgendwasPhone zufrieden sind – aber die haben auch kein echtes iPhone erwartet. Während nicht so technikbegeisterte Menschen meist noch nichts von gefälschten iPhones gehört haben – entsprechend groß war ja auch das Aufsehen bei den Kollegen von Tobi Haas – zeigt eine Blitzumfrage unserer Zeitung unser Twitternutzern, dass dort viele durchaus mit dem Thema vertraut sind.
Vor allem bei den Zollämtern am Koblenzer Rheinhafen und am Flughafen Hahn bekommen auch Mitarbeiter des Hauptzollamts Koblenz solche Geräte immer wieder mal zu sehen, sagt Pressesprecherin Sylke Zabel. Wer sich solch ein Gerät privat gekauft hat, macht sich zwar nicht strafbar. Aber ihm droht, dass der Rechteinhaber Beschlagnahme und Vernichtung beantragt. Mit der Erstattung aus China dürfte es dann schwierig werden. Zudem drohen zivilrechtliche Ansprüche.
In China hat die „Shenzen Daily“ im Januar groß eine Durchsuchungsaktion vermeldet, bei der mehr als 1000 nachgemachte iPhones sichergestellt wurden und die Behörden eine Fabrik dicht machten. Allerdings ist China dafür bekannt, immer wieder einmal öffentlichkeitswirksam Produktpiraten hochzunehmen, das Problem aber nicht generell anzugehen.
Lars Wienand









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