Veronica Ferres spielt im Koblenz-Krimi mit
Koblenz- Bernd Schneider ist nicht nur Anwalt und Freizeit-Filmregisseur, er muss auch ein Starflüsterer sein. Denn er schafft es immer, für seine Benefizkrimis prominente Mitstreiter zu finden – von Hannelore Elsner bis „Matula“ Claus Theo Gärtner, von Thomas Anders bis Tanja Szewczenko. Für seinen neuen Film „Tatort Koblenz – Die Juwelen von Lenné“ hat er jetzt wieder einen echten Filmstar gewonnen: Veronica Ferres.
Szene spielt in einem Büro
Die Dreharbeiten für den neuen Krimi gehen in die heiße Phase. Nach einem spektakulären Stunt-Wochenende im Rohbau der Rhein-Mosel-Halle stand jetzt in München-Schwabing der seit einem Jahr vorbereitete Dreh mit Veronica Ferres („Schtonk“, „Das Superweib“) an. Drehort war ein kleines Büro von nicht mehr als zwölf Quadratmetern zur Südseite an einem heißen Tag. In ihm: vier 650-Watt-Leuchten, vier Crewmitglieder, zwei Kameras, Tonangel und Tonaufnahmegeräte. Catrin Nickenig, die seit dem ersten Koblenzer Benefizkrimi „Mord in Blau (1999) dabei ist, spielte die Kollegin von Veronica Ferres in einer Werbeagentur.
Bernd Schneider erinnert sich an den Ausflug nach München: „Nach dem Aufbau des Sets warteten wir auf Veronica Ferres. Wie wird sie sein? Wir wussten, dass sie einen anstrengenden, neunstündigen Drehtag in einem dunklen Keller für einen Spielfilm hinter sich hatte. Wir wussten auch, dass sie mit ihrer eigenen Maskenbildnerin kommen wird. Unseren Text und Infos darüber, worum es in unserem Film geht, hatte sie zwei Wochen zuvor bekommen.“
Ferres fühlte sich "unter Kollegen sehr wohl"
Als der Star dann kommt, wird alles ganz entspannt: „Sie war herzlich, offen, lobte den professionellen Drehablauf und fühlte sich, wie sie sagte, unter Kollegen sehr wohl.“ Und das Arbeiten mit den Koblenzern machte ihr sichtlich Spaß: Nach dem Dreh klatschte sie Catrin Nickenig ab, sagte ihr, dass sie toll gespielt habe, schenkte ihr einen Blumenstrauß. Und sie dankte Schneider dafür, dass er so hartnäckig geblieben ist.
Kommt Ferres zur Premiere?
Nun sind Schneider und seine Mitstreiter von „Cine Coblenz“ zuversichtlich, Ferres auch bei der Premiere in der Rhein-Mosel-Halle (geplant für den 4. Dezember) als Stargast begrüßen zu können. Noch hat der Kartenvorverkauf (bei der Koblenz-Touristik) nicht begonnen, doch bald soll es losgehen. Wie immer bei den Benefizprojekten von Bernd Schneider geht der Erlös an einen guten Zweck, diesmal an die Kinderhilfsorganisation „power-child“.








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