Sohn Mannheims: Erster Gig war in der Malakoff Bar
Mainz - Mit Marianne Rosenberg, Max Mutzke und Jammin’ Cool betritt auch Rolf Stahlhofen, ehedem Leadsänger an der Seite von Xavier Naidoo bei den Söhnen Mannheims, die Bühne am 31.12 in der Phönixhalle. Nach seinem Auftritt beim RPR1-Festival ist dies 2010 bereits sein zweiter Auftritt in der Landeshauptstadt - und auch schon sein erster 2011. Die MRZ traf ihn zum Interview.
Was haben Sie sich für den Auftritt an Silvester vorgenommen?
Wir haben ein sehr geiles Jahr gehabt mit super Gigs überall auf der Welt. Jetzt freue ich mich darauf, an Silvester mit Freunden auf der Bühne zu stehen. Und ich werde endlich Marianne Rosenberg, die Grand Dame der gepflegten Party, richtig kennen lernen. Jammin’ Cool sind eine coole Truppe und mit Max stehe ich immer gerne auf der Bühne. Eines kann ich versprechen: Wir werden an Silvester gewaltigst das Haus rocken! Wenn ich nicht selber spielen würde, ich würde trotzdem kommen.
Sie sind als Musiker ja schon öfter in Mainz gewesen, kennen Sie die Stadt?
Ich kenne sie nicht nur, ich habe viele Jahre in Mainz, in der Richard-Wagner-Straße und der Wormser Straße, gelebt! Hier habe ich mit meiner Musik angefangen, mit ersten Auftritten in der Malakoff Bar oder im Jazzid.
Was ist für Sie das Besondere an Mainz?
Mainz hat sich vor allem in den letzten Jahren tierisch entwickelt. Ich weiß noch, wie man früher zum Weggehen nach Wiesbaden musste - heute ist es andersrum. Mir gefällt, dass die Stadt am Wasser liegt und dass die Mainzer den Rhein zum Hanging Around auch nutzen.
Sie sind eben erst wieder aus Nairobi zurück. Was haben Sie in Afrika gemacht?
Ich habe die Ehre, mich als Messenger of Thruth (MOT) für die UN Habitat engagieren zu dürfen. Für die Metropolentwicklung gehen wir richtig in die Slums und waren diesmal unter anderem in Kibera, dem größten Slum in Nairobi. Da ich mit Hilfe meiner Musik schon einige Wasseranlagen aufgebaut habe, bin ich so was wie der Wasserbotschafter. Bei uns in Deutschland dreht man den Wasserhahn auf und es fließt. Es geht uns damit weit besser als 60 Prozent der Erdbevölkerung. Übrigens habe ich mich auch mit kenianischen und sudanesischen Künstlern getroffen und einen "Wassersong" aufgenommen. Wir werden ihn am 22. März, dem Weltwassertag, in Kapstadt zum ersten Mal auf die Bühne bringen.
Was steht an im neuen Jahr? Haben Sie Vorsätze und Wünsche?
Nach Silvester möchte ich erst mal vier Wochen richtig ausspannen. Im neuen Jahr werde ich mich dann weiter intensiv für das Thema Wasser einsetzen. Der Zugang zu Wasser ist ein Menschenrecht! Außerdem möchte ich mir genug Zeit für meine Familie nehmen - und natürlich weiter Konzerte geben und im Studio Songs schreiben.








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