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    Westerwaldkreis – Die Lebensqualität einer Region macht sich auch an attraktiven Wohnmöglichkeiten fest. Das muss nicht immer ein Neubau sein. Gerade historische Bauwerke machen die Besonderheit eines Landstrichs aus. In vielen Dörfern und Städten im Westerwaldkreis ist es daher schon lange Brauch, alte Bausubstanz nicht einfach abzureißen, sondern mit einer liebevollen Erneuerung wieder neues Leben einzuhauchen. Wer durch die Altstädte und Ortschaften spaziert, stößt dabei auf so manches Kleinod, das nicht unbedingt schon jeder kennt.

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    Westerwaldkreis - Die Lebensqualität einer Region macht sich auch an attraktiven Wohnmöglichkeiten fest. Das muss nicht immer ein Neubau sein. Gerade historische Bauwerke machen die Besonderheit eines Landstrichs aus. In vielen Dörfern und Städten im Westerwaldkreis ist es daher schon lange Brauch, alte Bausubstanz nicht einfach abzureißen, sondern mit einer liebevollen Erneuerung wieder neues Leben einzuhauchen. Wer durch die Altstädte und Ortschaften spaziert, stößt dabei auf so manches Kleinod, das nicht unbedingt schon jeder kennt.

    Vor allem der Fachwerkstil ist im Wäller Land weit verbreitet. Die verschiedensten Formen sind erhalten und bieten modernen Wohnraum. Die Altstädte zeichnen sich oftmals durch ihre prächtigen Patrizierhäuser aus. In den kleineren Orten überwiegen dagegen die Bauernhäuser in vielfältigen Varianten. Dazu kommen noch die Behausungen der Ärmeren, die kein Sichtfachwerk haben, weil sich das einfache Material dafür nicht eignete und für besseres das Geld fehlte. Inzwischen sind auch aus diesen Gebäuden anschauliche Häuser geworden. Speziell Verschieferungen werten sie auf.

    Nicht nur heute, sondern auch früher gab es vielfältige Formen beim Hausbau. Neben dem zweistöckigen Fachwerkhaus, das von einem Hofraum umgeben war, entwickelte sich das typische Westerwälder Bauernhaus, das vor allem von der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts gebaut wurde. Das Gehöft zeichnet sich durch großen Holzaufwand aus. Es erstreckte sich über zwei Etagen und hatte an der einen Längswand ein einstöckiges, Niederlass genanntes, Anhängsel. Alles war mit einem Strohdach gedeckt, das sich auf der Wetterseite meist über den niedrigen Bau hinab bis zum Boden neigte. Der geräumige Hausflur diente als Küche. Im Niederlass schlossen sich Stube und Kammer an, Räume, die es auf der oberen Ebene noch einmal gab. Von der anderen Seite des Flurs führte eine Tür in Stall und Scheune.

    Verbreitet sind in der Region auch Quereinhäuser, die vor allem eine Besonderheit im Südwesten Deutschlands darstellen. Ihre Charakteristik beruht auf der speziellen Aufteilung. Nebeneinander befinden sich Wohnteil, Scheune und Stall in einem lang gestreckten Gebäude. Ähnliches gilt auch für den Streckhof. Er ist eine Hofform, in der das Wohnhaus in der Regel mit Stube, Küche und Kammer sowie die Wirtschaftsgebäude, meist aus Stall, Scheune und eventuell noch Futterkammer bestehend, in lang gestreckter Bauweise aneinandergereiht sind. (cde/nsi)

     

    Wir haben Fachwerkhäuser als Fotomotiv gewählt, weil sie ein Teil der Regionalgeschichte sind und uns schon immer fasziniert haben. Sie bieten Wohnen in einem ganz besonderen Ambiente.

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