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Die Wäller lieben ihre Heimat

Was die Westerwälder an ihrer Heimat lieben und hassen – diese Frage stellte unsere Zeitung auf der Straße und im Internetforum Wer-kennt-wen. Die Antworten sind eindeutig.

Westerwald - Für die Wäller ist es keine Frage: Sie lieben ihren Westerwald. Die Liste der Vorteile ist um einiges länger als die der Nachteile. Es stört sie nur wenig, dass viele Wege mit dem Auto zurückgelegt werden müssen, dass die Städte weit weg liegen, der Winter lang und der Wind so kalt ist. Denn schließlich gibt es den ICE-Bahnhof für die Fahrt in die Ferne, und viele Ortschaften haben eine gute Anbindung an die Autobahn. Und Holz für den gemütlichen Ofen gegen den kalten Winter gibt es allemal direkt vor der Haustür.

Die Wäller denken lieber an ihre schönen, weiten Wälder, die Wanderwege des Westerwaldsteigs und das Baden an der Westerwälder Seenplatte. Viele Gründe für Birgit Grodtmann, glücklich im Westerwald zu sein: „... die gesunde Luft sowieso, die man sogar in wieder geöffneten Biergärten genießen kann. Ich mag die kleinen Dörfer mit Leuten und Traditionen und Dialekten...“. Ganz schlicht „Land und Leute“ mag auch Oliver Spies aus Bölsberg, und Marlies Weisel aus Ransbach-Baumbach liebt die Nähe zu Wald und Feld. Denn die Landschaft ist nie langweilig, wie Bettina Lück betont. Da gibt es die Wacholderheide bei Westernohe mit der typischen Heidelandschaft und einem Sumpfgebiet, einen Basaltsteinbruch, die Holzbachschlucht und schöne Aussichten an vielen Stellen des Westerwalds.

Doch der Westerwald überzeugt seine Bewohner nicht nur mit naturgegebener Schönheit. Die Hachenburger Altstadt ist in der Beliebtheitsskala der Wäller wie vieler Touristen ganz oben wie auch das Städtchen Höhr-Grenzhausen. Nicht zu vergessen die Schlösser in Montabaur, Molsberg und Hachenburg. Und wenn alles läuft wie geplant, durchzieht in absehbarer Zeit ein Radwanderwegenetz den Westerwald und all die Schönheiten sind bequem mit dem Rad zu erreichen. (skw)

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