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Regressansprüche gegen Baufirma werden geprüft

Seit Anfang Mai werden Teile der Oberflächenbefestigung in der Mayener Marktstraße (Fußgängerzone) saniert. Dabei handelt es sich um die plattenbelegten Flächen, die von dem Mayener Künstler Udo Weingart gestaltet wurden und die mittlerweile große Schäden aufwiesen.

„Trotz Überwachung der Bauarbeiten durch ein externes Ingenieurbüro ebenso wie durch die Bauaufsicht der Stadtverwaltung ist es im Bauablauf zu Verzögerungen gekommen“, erklärt die Stadt in einer Pressemitteilung. Zunächst wurden die benötigten Pflastersteine später als geplant geliefert. Und aufgrund von qualitativen und organisatorischen Mängeln seitens der ausführenden Firma wurden die Arbeiten nach der Lieferung der Steine nicht so effizient wie möglich erledigt.

„Wir sind aber guter Dinge, dass die Arbeiten nun bis Ende November abgeschlossen werden können und werden die Maßnahme auch permanent weiter begleiten“, erläutert Oberbürgermeister Wolfgang Treis. Während des Lukasmarktes werden die Arbeiten ruhen, und die Baustelleneinrichtung wird abgeräumt, sodass sich keine Einschränkungen für die Schausteller und Marktbesucher ergeben. Gleiches gilt für das Festival der Hexen und Magier am 27. Oktober.

Treis sagt: „Selbstverständlich werden wir mögliche Regressansprüche gegen die bauausführende Firma anmelden und auch nur solche Leistungen bezahlen, die mängelfrei durchgeführt wurden.“

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