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Ortsgemeinde will alle Münzen erwerben

Bei dem Dukatenschatz von Breitenau handelt es sich zweifelsohne um einen im nördlichen Rheinland-Pfalz einmaligen Fund, wie der Landesarchäologe Dr. Peter Henrich betont. Da die Münzen selbst aber keine Raritäten sind, greift bei dem Fund nicht das Schatzregal.

Nach dem landesrechtlich begründeten Schatzregal steht das Eigentum am denkmalwerten Schatz allein dem Staat zu. In diesem Fall aber gilt die Hadrianische Teilung, sprich der Finder und der Eigentümer des Fundortes teilen sich den Schatz zu gleichen Teilen. In diesem Sinne fallen die Breitenauer Dukaten je zur Hälfte in den Besitz von Manfred Klöckner und der Ortsgemeinde Breitenau. Wie Ortsbürgermeister Jürgen Berleth angekündigt hat, will Breitenau die Münzen des 36-jährigen Isenburgers ankaufen, damit der Dukatenschatz nicht geteilt wird und der Öffentlichkeit als Ensemble gezeigt werden kann. Die Haiderbachgemeinde werde die Dukaten als Dauerleihgabe dem Landesmuseum zur Verfügung stellen, so Berleth. Sonderausstellungen in Breitenau sollen aber grundsätzlich möglich sein. kür
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