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Bauwert-Vorstand widerspricht OB: Quote löst Problem nicht

Die Deutsche Bauwert AG aus Baden-Baden plant in der Verlängerung von Humperdinckstraße und Hohe Bell im Süden Bad Kreuznachs ein neues Wohngebiet mit 240 bis 260 Wohneinheiten. Der Bauträger würde davon profitieren, wenn der Stadtrat dem Quotenbeschluss des Ausschusses folgt. Denn bislang fordert der Stadtrat eine Sozialquote von 25 Prozent.

Für Bauwert-Vorstand Uwe Birk Quote ist eine höhere Quote als 18 Prozent von sozial geförderten Wohnungen aber nicht möglich. „Wir müssten dann leider Abstand von dem Projekt nehmen“, heißt es in einem Schreiben an die Stadt vom 24. Juli. Im Ausschuss widersprach Birk auch der OB: „Es ist nicht die Mittelschicht, die Berechtigungsscheine für solche Wohnungen anfordert.“ Und weiter: „Mit einer Quotierung lösen Sie das Problem von fehlendem günstigen Wohnraum nicht. Eine Quote nach dem Motto festlegen, es wird sich schon irgendwie rechnen. So einfach ist das nicht.“ (Bericht folgt) hg

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