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Raubach

Viele Raubacher Bürger halfen bei Müllsammelaktion

Am 7. April trafen sich Raubacher Mitbürger, Gemeindearbeiter und einige Jugendliche von der Dorfjugend Raubach sowie der Förster Tobias Kämpf.

Foto: Marcus Bischoffberger

Vom Treffpunkt Schmiedeplatz, in der Dorfmitte, aus starteten die einzelnen Gruppen bewaffnet mit Eimer, Greifer und Müllsäcke in verschiedene Richtungen und säuberten Straßenränder, Bahndamm und Wege.

Foto: Marcus Bischoffberger

So kamen in nur wenigen Stunden insgesamt fast sechs Kubikmeter Müll zusammen; es waren Autoreifen, diverse Plastikabfälle, und Glasflaschen sowie Bauschutt darunter.

Kuriose Funde waren nicht dabei. Aber viele Coffee-to-go Becher, die achtlos aus den fahrenden Autos geworfen werden. Besonders zwischen Raubach und Niederhofen, hier haben die Helfer jede Menge Jägermeister-Flaschen 0,35 Liter auf Feld und im Straßengraben gefunden. Man könnte die Flaschen bei der Polizei auf Fingerabdrücke untersuchen lassen, um so den Umweltsünder ausfindig zu machen.

Die vollen Müllsäcke konnten mit Hilfe von Traktoren und Anhänger eingesammelt und zum Container gefahren werden.

Nach getaner Arbeit trafen sich alle fleißigen Helfer in der Gaststätte Frantzmann zur Linsensuppe mit Brötchen.

Aber es gibt immer noch Menschen, die achtlos Müll im Wald entsorgen anstatt zur Mülldeponie zu fahren oder eine Karte zu verschicken,um Sperrmüll anzumelden oder Pfandflaschen zurückzubringen oder in Containern zu entsorgen, die es in fast jeder Ortschaft stehen.

Dank an alle Helfer, die den Samstag geopfert haben, um den Müll von anderen zu entsorgen.

Wir von hier - Kreis Neuwied
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