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Neuwied

„Kolpingschuster“ von Neuwied geht in Ruhestand

Dem Beruf Kolpings, dem Schusterhandwerk, war das Neuwieder Familienunternehmen 60 Jahre ununterbrochen verbunden, so Klaus Zimmer, der Mitte diesen Jahres seinen Handwerksbetrieb endgültig schließt.

Foto: Kolping Neuwied

Aus Anlass seines sechzigsten Geburtstags, in Anerkennung und Dankbarkeit seines großen sozialen Engagements in der beruflichen Integrationsarbeit von Schwerhörigen und Gehörlosen in seinem Betrieb erfuhr er jetzt eine besondere Ehrung der örtlichen Kolpingsfamilie Neuwied 1860.

Namens des Vorstandsteams überreichte der Vorsitzende Werner Hammes ein Bild von der Wirkungsstätte Adolph Kolpings, der Minoritenkirche Köln. Dort war seine Gemeinde, in der Kolping als Sozialpriester wegweisende Arbeit geleistet hat. So wie Wilhelm Raiffeisen, der in diesem Jahr seinen 200sten Geburtstag begehen würde, hat Adolph Kolping aus seinem tiefen christlichen Glauben heraus in der Gemeinschaft für die sich in Not befindenden Mitmenschen Seelsorge für den Nächsten, das heißt Nächstenliebe, Barmherzigkeit und Sozialverantwortung sichtbar, spürbar und wirkungsvoll geleistet.

Abschließend sagte der Kolpingvertreter zu Klaus Zimmer: “Sie sind nicht nur im Handwerk den Spuren Adolph Kolpings gefolgt, sondern Sie haben auch christliche soziale Verantwortung übernommen“.

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