40.000
Aus unserem Archiv
Wissen

Jahresausflug der Reha-Sportgemeinschaft Wissen

Die Reha-Sportgemeinschaft Wissen war mit 43 Teilnehmern zu Ihrem Jahresausflug nach Kropp in Schleswig-Holstein.

Bildunterschrift: Die Teilnehmer am Jahresausflug der Reha-Sport-Gemeinschaft Wissen versammelten sich vor dem Ausflug nach Lübeck vor dem Bus. Der blaue Himmel ist echt. So war er die gesamte Dauer des Ausfluges.
Bildunterschrift: Die Teilnehmer am Jahresausflug der Reha-Sport-Gemeinschaft Wissen versammelten sich vor dem Ausflug nach Lübeck vor dem Bus. Der blaue Himmel ist echt. So war er die gesamte Dauer des Ausfluges.
Foto: Reha-Sportgemeinschaft Wissen

Strahlender Sonnenschein begleitete die Gruppe über die gesamte Dauer des Ausflugs. Alle Beteiligten freuten sich über das vorbereitete Programm, die schönen Ausflüge und lehrreichen Besichtigungen und Führungen, die ruhige und übersichtliche Fahrweise des Busfahrers, das schöne Hotel und die Harmonie in der Reisegruppe.

Früh morgens um 6 Uhr starteten 43 gut gelaunte und erwartungsfrohe Mitglieder und Freunde der Reha-Sportgemeinschaft Wissen zu ihrem Jahresausflug nach Kropp im nördlichsten Bundesland Schleswig-Holstein. Das sonst immer vom Buspiloten „Rehlein“ vorbereitete Busfrühstück wurde dieses Mal durch ein Frühstück im Rasthof Vellern ersetzt. Die schon traditionelle Verlosung im Bus, bei der jedes Los gewinnt, brachte viel Freude zu den Gewinnern und trug dazu bei, dass die Fahrt nicht als zu lang empfunden wurde. Nach der überpünktlichen Ankunft wurden die Zimmer bezogen und später das erste gemeinsame Abendessen eingenommen.

Mit einem abwechslungsreichen Frühstücksbuffet begann – wie an allen folgenden Tagen – der erste Besichtigungstag. Mit Reiseleiterin Ulla ging es nach Flensburg, der reizvollen Fördestadt. Bei einer Fahrt entlang der Förde sahen die Besucher auch den Salondampfer Alexandra, den man als maritimes Wahrzeichen der Stadt bezeichnet. 1908 im Hamburg gebaut, ist es das letzte seegehende Passagierdampfschiff Deutschlands und hat 420 PS unter den Planken. Danach wurde die Stadt zu Fuß erkundet mit dem Schwerpunkt „Rote Straße“. Hier findet man die für die Altstadt so typischen Kaufmanns- und Handwerkerhöfe, von denen es in der Roten Straße fünf von ganz besonderer Schönheit gibt. Hier erlebt man einen echten Glasbläser und es duftet nach frisch geröstetem Kaffee aus eigener Herstellung und im Rum-Museum erlebt und genießt man die „rumreiche“ Vergangenheit der Fördestadt. Natürlich wurde der Rum nach original Flensburger „Chef-Rezept“ im Rumhaus Braasch auch probiert. Der Name Rote Straße kommt nicht von der Farbe rot oder etwa vom Rotlicht-Milieu, sonder von dem Wort „Rodung“, weil hier früher Wald war. Während der Mittagspause besichtigten einige Teilnehmer die Kirche Sankt Nikolai, Flensburgs größte Kirche. Auf der anschließenden Fahrt zum Schloss Glücksburg konnte ein Blick über die Förde nach Dänemark geworfen werden.

Das Schloss glänzte in strahlendem Weiß in der Sonne und spiegelte sich im tiefblauen Wasser. Das Wasserschloss besteht aus drei parallel aneinander gebauten Gebäuden von je 30 Metern Länge und 10 Metern Breite. Vier achteckige Türme an den Ecken verleihen dem Schloss wehrhaften Ausdruck. Das Schloss befindet sich in Privatbesitz, die prachtvollen Räume sind zu besichtigen. Zu sehen sind die Schlosskapelle, der „Rote Saal“, ein Festsaal, der nur mit Filzpantoffeln betreten werden darf, Besucherzimmer mit Ledertapeten und Gobelins des 17. Jahrhunderts, festlich gedeckte Tafeln, sowie das modrige Kellergefängnis und eine Folterkammer mit Streckbank und anderen grausamen „Verhörhilfen“.

Am nächsten Tag fuhr Ulla mit der Gruppe in die Landeshauptstadt Kiel. Am Schweden- und Norwegenkai wurden die mächtigen Fähren bewundert, die von hier nach Göteborg bzw. Oslo ablegen. Außerdem war ein Blick auf das riesige Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 4“zu erhaschen.

Weiter ging es über die 42 Meter hohe Brücke über den Nord-Ostsee-Kanal, von der man einen Blick auf die Schleusen hatte, nach Laboe mit Marine-Ehrenmal und Museums-U-Boot 995. Von hier war auch die Vorbeifahrt der am Morgen gesehenen Fähre nach Oslo zu beobachten.

Auch am nächsten Tag ging es mit Ulla in die Holsteinische Schweiz mit ihren vielen Seen. Zunächst besuchte man den kleinsten Dom im Norden in Bosau am Plöner See. Hier erfuhr man einiges über Jesus in der Mandelsäule, die drei Lilien an Jesu Haupt sowie die Bedeutung der Eieruhr an der Kanzel. Hier findet jährlich ein Orgelfestival mit internationaler Beteiligung und Konzert statt.

Danach ging es weiter nach Eutin, wo nach kurzer individueller Erkundung des Stadtkerns eine Bootsfahrt mit der MS „Freischütz“ auf dem Großen Eutiner See stattfand. Neben Informationen zu den Inseln im See und den Sehenswürdigkeiten am Ufer gab es leckeren Apfelkuchen und Kaffee. Im Anschluss wurde prächtige, vierflügelige Schloss besichtigt. Dabei gab es prunkvolle Räume, Deckengemälde und Möbelstücke alter Herzöge zu entdecken. Wer genau hinschaute fand auch das Gesicht von Uwe Seeler.

Im Hotel war abends Musik und Tanz mit Disc-Jockey Siggi angesagt. Trotz des späten Abends war am nächsten Tag frühes Aufstehen notwendig, denn ein Besuch auf der Hallig Hooge stand auf dem Programm und da ist man auf die Gezeiten angewiesen. Bei der Anfahrt waren auf den Salzwiesen tausende von Ringelgänsen zu bewundern. Von Schüttsiel aus ging es mit der MS „Hauke Haien“ in einer 90-minütigen Überfahrt einschließlich Fischfangdemonstration zur Hallig Hooge. Von der Anlegestelle ging es mit Kutschwagen zur Kirchwarft und danach zur Hanswarft, wo im Sturmflutkino gezeigt wurde, wie es auf der Hallig aussieht, wenn die See zuschlägt. Froh über schönes Wetter fuhr die Gruppe wieder zurück.

Lübeck war das erste Fahrtziel des nächsten Tages. Ein Blick auf das Wahrzeichen der Stadt, das Holstentor, war der Gruppe bei der Einfahrt in die Stadt vergönnt. Die freie Zeit verbrachten alle mit einem Besuch der Fußgängerzone in der Innenstadt. Natürlich wurde auch der weltberühmte Lübecker Marzipan probiert, Danach führte die Fahrt nach Travemünde, wo das alte Segelschulschiff, die Viermastbark „Passat“ lag und das nach Helsinki auslaufende Fährschiff viel Bewunderung hervorrief. Ein Spaziergang zum Strand, an dem reger Betrieb herrschte, rundete den Tag vor der Rückfahrt ab.

Ohne Bus musste der letzte Tag bestritten werden. Einige nutzten das, um den nahen Wisentpark zu besuchen, andere erkundeten den Ort etwas näher.

Schöne Tage mit vielen neuen Eindrücken gingen viel zu schnell vorüber. Auf der Heimfahrt bedankte sich der Vorsitzende der Reha-Sportgemeinschaft Wissen Stefan Schmidt beim Busfahrer „Rehlein“ und der Busfee „Brunhilde“ für die gute Betreuung während der Fahrt und gab der Hoffnung Ausdruck, dass auch im nächsten Jahr wieder ein Vereinsausflug stattfinden kann.

Bildunterschrift: Die Teilnehmer am Jahresausflug der Reha-Sport-Gemeinschaft Wissen versammelten sich vor dem Ausflug nach Lübeck vor dem Bus. Der blaue Himmel ist echt. So war er die gesamte Dauer des Ausfluges.

Wir von hier - Kreis Altenkirchen
Meistgelesene Artikel