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Koblenz

Projekte in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa vorgestellt

Festgottesdienst zum 125-jährigen Bestehen des Päpstlichen Missionswerks der Frauen in der Koblenzer Citykirche.

Die ruandische Trommel- und Tanzgruppe „Izere“.
Die ruandische Trommel- und Tanzgruppe „Izere“.
Foto: Christiane Schall

Auch heute noch gilt der Auftrag Jesu, das Evangelium „der ganzen Schöpfung“ zu verkünden. Daran erinnerte der Apostolische Nuntius Erzbischof Nikola Eterović, Botschafter des Heiligen Stuhls in Deutschland, bei seiner Predigt im Festgottesdienst zum 125-jährigen Bestehen des Päpstlichen Missionswerks der Frauen in der Koblenzer Citykirche. Authentisch und überzeugend sei die Verkündung des Evangeliums, „wenn wir das zu leben versuchen, was wir verkünden“, sagte Eterović. Dem Frauen-Missionswerk dankte er im Namen des Papstes für das Gute, das seine Mitglieder in 125 Jahren geleistet haben.

Nuntius Eterović bei seiner Predigt.
Nuntius Eterović bei seiner Predigt.
Foto: Christiane Schall

1893 hat Katharina Schynse das heutige Päpstliche Missionswerk der Frauen in Deutschland gegründet. Das Werk mit Sitz in Koblenz setzt sich mit seiner Projektarbeit für Frauen vor allem in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa ein, die unter Menschenrechtsverletzungen und Benachteiligungen leiden. Außerdem unterstützt es die Kirchen in diesen Ländern mit Sachspenden für die Liturgie. Bei der Jubiläumsfeier in der Citykirche wurden Projekte vorgestellt, die das Missionswerk fördert.

Neben Grußworten und Ehrungen gab es ein Podiumsgespräch zum Thema „Die Kirche ist weiblich“, an der die Geistliche Beirätin des Missionswerks, Schwester Christeta Hess, und die Theologin Prof. Dorothea Sattler von der Universität Münster teilnahmen.

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