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Koblenz

Herz für Krebskranke gezeigt

Dörthe Dutt und die Rosa Bütt Allstars engagieren sich für Krebspatienten und ihre Familien – Spenden werden dringend zum Ausbau von Unterstützungsangeboten in ländlichen Regionen gebraucht.

Freuen sich über das Engagement von Dörthe Dutt und den Rosa-Bütt-Allstars: Prof. Dr. Dr. Richard Werkmeister (Vorsitzender, rechts) und Dr. Thomas Schopperth, Geschäftsführer der Krebsgesellschaft. Seit zwei Jahren gehen von jeder verkauften Rosa-Bütt-CD 2 Euro an die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz.
Freuen sich über das Engagement von Dörthe Dutt und den Rosa-Bütt-Allstars: Prof. Dr. Dr. Richard Werkmeister (Vorsitzender, rechts) und Dr. Thomas Schopperth, Geschäftsführer der Krebsgesellschaft. Seit zwei Jahren gehen von jeder verkauften Rosa-Bütt-CD 2 Euro an die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz.
Foto: Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz

Als Moderatorin des Weihnachtsvarietés im Jahr 2016 auf der Festung Ehrenbreitstein war Dörthe Dutt auf die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz aufmerksam geworden: Auf Initiative von Berti Hahn durfte sie bei allen Vorstellungen mit den Gästen für den guten Zweck mit einem Glas Sekt anstoßen. Dadurch erhöhte sich der Spendenbetrag der traditionellen Benefiz-Vorführung, die seit vielen Jahren an einem bestimmten Termin zugunsten der Krebsgesellschaft stattfindet, auf 8000 Euro.

"Natürlich wollte ich wissen, was mit dem Geld eigentlich passiert", erzählt Frau Dutt alias Udo Eulgem und begleitete Berti Hahn zur offiziellen Scheckübergabe in das Beratungszentrum in der Löhrstraße, um sich "das mal selbst anzusehen", und war beeindruckt von dem vielseitigen Unterstützungsangebot. Besonders gut habe ihr gefallen, dass auch Angehörige und Freunde von Krebspatienten hier Hilfe finden und es sogar spezielle Angebote für Kinder krebskranker Eltern gibt. Schnell war klar, dass sich die Grande Dame (nicht nur) des Koblenzer Karneval auch weiterhin für diese Arbeit einsetzen wird und konnte davon auch die Rosa Bütt Allstars problemlos überzeugen: "Seitdem widmen wir den Song zur Rosa Bütt der Krebsgesellschaft und spenden 2 Euro pro verkaufter CD. 330 Euro waren das im Jahr 2018, die habe ich dann spontan auf 500 Euro aufgerundet", berichtet Eulgem.

"Ohne solche Unterstützer könnten wir unser Beratungs- und Hilfsangebot nicht in der gegenwärtigen Form anbieten", betont Prof. Dr. Dr. Richard Werkmeister, Vorstandsvorsitzender der Krebsgesellschaft, und ergänzt: Jede Aktion zählt, unabhängig von der Art und der Höhe des Betrages. Wenn viele mithelfen, könne man auch weiterhin für Krebskranke und ihre Familien da sein und "unsere Hilfe noch flächendeckender in allen Regionen unsers Bundeslandes anbieten", hofft auch Dr. Thomas Schopperth. Derzeit sei die Krebsgesellschaft in vielen Orten nur einmal im Monat mit einer ambulanten Sprechstunde bei Kooperationspartnern wie der AOK unterwegs, die dem Geschäftsführer zufolge jedoch dem tatsächlichen Bedarf vor Ort nicht gerecht werde.

Weitere Infos zur Arbeit der Krebsgesellschaft und den Möglichkeiten, diese zu unterstützen, gibt es unter www.krebsgesellschaft-rlp.de oder natürlich auch persönlich oder telefonisch im Beratungszentrum, Löhrstraße 119, Telefon 0261/988 650.

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