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Vallendar

Gesangverein Germania 1870 Vallendar lud zum 48. Waldfest an den Aussichtspunkt „Schau ins Land“

Das mittlerweile 48. Waldfest des Gesangvereins Germania am schönen Aussichtspunkt kann im wahrsten Sinne des Wortes als ein außergewöhnliches Fest mit einigen Überraschungen bezeichnet werden.

Eine schönen Tradition: Der ökumenische Waldgottesdienst am Feiertag Christi Himmelfahrt
Eine schönen Tradition: Der ökumenische Waldgottesdienst am Feiertag Christi Himmelfahrt
Foto: Gesangverein Germania 1870 Vallendar

Bereits am Dienstagabend bauten rund 20 Helfer bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen diverse Zelte und Stände auf der Festwiese auf. Die restlichen Vorbereitungen wurden dann am Mittwoch vollendet. Pünktlich um 18 Uhr startete das Waldfest bei strahlend blauem Himmel. Im Laufe des Abends fanden sich zahlreiche Gäste auf dem Festplatz ein, um die Abendsonne bei kühlen Getränken und leckeren Speisen zu genießen.

Vorsitzender Peter Stäblein begrüßte auch einige Ehrengäste beim diesjährigen Waldfest.
Vorsitzender Peter Stäblein begrüßte auch einige Ehrengäste beim diesjährigen Waldfest.
Foto: Gesangverein Germania 1870 Vallendar

Gegen 20 Uhr gab es dann die Open-Air-Probe der Vallerer Tröteköpp, die in starker Besetzung mit flotter Musik für Kurzweil sorgten. Der Vorsitzende Peter Stäblein dankte den „Trötis“ für ihre Bereitschaft, seit mittlerweile mehr als einem Jahrzehnt die Gäste beim Waldfest zu unterhalten. Ohne eine Zugabe durften die Musiker nicht von der Grünen Bühne. In seiner kurzen Begrüßung dankte Peter Stäblein ebenfalls den zahlreichen Gästen und Vereinsvertretern, unter ihnen Bürgermeister Fred Pretz und Stadtbürgermeister Gerd Jung, für ihr Erscheinen am Schau ins Land. Bis spät in den Abend verweilten die Gäste am Waldrand und freuten sich auf den bevorstehenden Feiertag Christi Himmelfahrt. Der Feiertag begann mit einer weiteren Tradition, dem nicht mehr wegzudenkenden ökumenischen Waldgottesdienst in freier Natur.

Bereits am Vorabend konnten zahlreiche Besucher am Waldrand begrüßt werden.
Bereits am Vorabend konnten zahlreiche Besucher am Waldrand begrüßt werden.
Foto: Gesangverein Germania 1870 Vallendar

Unter dem Motto „Sonne, Mond und Sterne“ erlebten rund 150 Gottesdienstteilnehmer auch in diesem Jahr einen eindrucksvollen, mit Humor angereicherten Gottesdienst, zelebriert von Pfarrer Gerd Götz und Pater Rüdiger Kiefer SAC, musikalisch umrahmt vom evangelischen Posaunenchor Vallendar und dem Gastgeber GV Germania. Am Ende des Gottesdienstes öffnete der Himmel (anscheinend vor Freude) dann seine Schleusen. Schnell war das große und angenehm beheizte Festzelt zeitweise derart überfüllt, dass man den Gästen nur noch Stehplätze anbieten konnte. Trotz des einsetzenden Regens und eines deutlichen Temperatursturzes kamen dennoch immer wieder zahlreiche Gäste und Gruppen mit dem Shuttlebus oder ganz einfach mit dem Regenschirm per Pedes zum Festplatz.

Auch für die jüngsten Gäste hatte sich der Verein einige tolle Überraschungen ausgedacht. Ulrike zog die anwesenden Kinder und manchen Erwachsenen mit vielen schönen Masken beim Kinder- und Erwachsenenschminken in ihren Bann.

Um 14 Uhr hatte Petrus dann endlich ein Einsehen und machte die Himmelsschleusen wieder dicht. Schnell füllte sich der Festplatz noch einmal bis in die Abendstunden am Schau ins Land. Sogar die Sonne wurde noch einmal gesichtet.

Das Fazit des Waldfestes 2018: „Es gibt kein schlechtes Wetter – es gibt aber viele treue und tolle Gäste und so manche Vereine, die immer wieder den Weg zum GV Germania finden!“ Den zahlreichen Gästen, Mitwirkenden sowie den Helfern ein herzliches Dankeschön.

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