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Hamburg

Zwanziger: Kuranyi-Comeback auch Charakterfrage

dpa

Für DFB-Präsident Theo Zwanziger ist eine WM-Nominierung von Kevin Kuranyi keine alleinige Frage der sportlichen Leistung des Schalker Stürmers.

Zukunft?
Bundestrainer Joachim Löw (l) mit Kevin Kuranyi bei der EM 2008 in Klagenfurt.

«Die Frage ist, was ist das stärkste Team. Das ist sowohl sportlich zu bewerten, aber auch eine disziplinarische Frage, die eine Rolle spielt. Das muss in einem vernünftigen Ausgleich geschehen», sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Hamburg und betonte: «Ich habe Vertrauen in Löw.»

Bundestrainer Joachim Löw hatte Kuranyi im Herbst 2008 aus der deutschen Nationalmannschaft verbannt, nachdem der Stürmer des FC Schalke 04 in der Halbzeitpause des WM-Qualifikationsspiels gegen Russland (2:1) aus dem Stadion in Dortmund geflüchtet war. Zwanziger betonte, dass allein Löw über eine mögliche Rückkehr des 52-maligen Nationalspielers in die DFB-Auswahl entscheidet. «Jede Entscheidung, die Jogi Löw trifft, werden wir respektieren», erklärte der DFB-Chef und ergänzte: «Es gibt eine Million Bundestrainer und auch ich habe eine Meinung, aber die zählt nicht.»

Löw hatte angekündigt, seine Entscheidung, dass Kuranyi in seiner Amtszeit als Bundestrainer nicht mehr für Deutschland spielen werde, noch einmal überdenken zu wollen. Mit 18 Saisontreffern in der Bundesliga hat sich Kuranyi für ein Nationalelf-Comeback und eine WM-Nominierung sportlich empfohlen. Zahlreiche namhafte Experten wie Franz Beckenbauer haben sich öffentlich für Kuranyis Nationalelf- Comeback ausgesprochen.

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