Archivierter Artikel vom 08.03.2012, 10:25 Uhr

Zuckererbsensaat vor Vögeln schützen

Berlin (dpa/tmn). Der frühe Vogel fängt oft nicht nur den Wurm – er macht sich auch gern über die Aussaat der Zuckererbsen her. Da hilft nur die Früh-Aufzucht im geschützten Raum.

Pickende Meise
Meisen und andere Vögel sind im Frühjahr auf Futtersuche. Auch Saat von Blumen und Gemüse steht auf ihrer Speisekarte.
Foto: Patrick Pleul – DPA

Bevor die Nestbauer und Futtersammler sich über die Saat der Zuckererbsen (Pisum sativum) hermachen, sollte das knackige Frühlingsgemüse drinnen in Töpfen vorgezogen werden, rät der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. Erst als Pflänzchen könnten sie dann sicher ins Freie gesetzt werden. Vier bis sieben Erbsen kommen in kleine Töpfe mit lockerer Blumenerde.

Diese werden auf eine kühle Fensterbank, ins Gewächshaus oder ins Frühbeet gestellt. Schon nach kurzer Zeit zeigen sich die kleinen Pflänzchen mit kräftigen Wurzelballen. Häufelt man die Pflänzchen im Beet etwas an, stehen sie fester, erläutert der Verband. In den Boden gesteckter Reisig helfe ihnen zudem beim Ranken. Während der Blütezeit im Mai und Juni sollten die Zuckererbsen reichlich gegossen werden, sonst werden die Blüten und auch die Hülsen rasch abgeworfen.