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Zu viel Salz in vegetarischen Ersatzprodukten

Pflanzliche Ersatzprodukte liegen im Ernährungstrend. Konsumenten versprechen sich davon eine gesunde Alternative zu fleischhaltiger Kost. Doch laut einer Untersuchung finden sich in solchen Artikeln oftmals viele Zusatzstoffe und ein zu hoher Salzgehalt.

Salz
Vegetarische und vegane Ersatzprodukte haben oft einen hohen Salzgehalt.
Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Hamburg (dpa/tmn). Die Kennzeichnung verwirrt, und gesund sie sind nicht unbedingt: Viele vegetarische und vegane Ersatzprodukte weisen nach Angaben von Verbraucherschützern Mängel auf.

Bundesweit haben die Verbraucherzentralen für eine Untersuchung rund 100 Fleisch- und Wurstersatzprodukte sowie rund 30 Milchalternativen geprüft.

Viele Verbraucher kaufen Getreidebratlinge oder Sojaeis vermutlich in der Hoffnung, dass sie gesünder als herkömmliche Produkte sind. Bei den Nährwerten zeigen sich aber große Unterschiede, erklärt die Verbraucherzentrale Hamburg. So sind Ersatzprodukte zwar durchschnittlich kalorienärmer und enthalten weniger gesättigte Fette. Dafür enthalten jedoch 80 Prozent der Lebensmittel zu viel Salz. Außerdem enthalten einige Ersatzprodukte bis zu acht Zusatzstoffe – und damit zum Teil mehr als das Originalprodukt.

Ein weiteres Ergebnis: Es fehlt an einer einheitlichen Kennzeichnung. Nur etwa die Hälfte der Produkte wird klar als „vegetarisch„ oder „vegan“ benannt. Stattdessen tauchen nicht definierte Begriffe wie „pflanzlich“ und „veggie“ oder „100% pflanzlich“ auf.

Auch die Vielfalt verwendeter Siegel fanden die Verbraucherzentralen verwirrend: Von den rund 130 getesteten Produkten trugen 31 das Vegetarisch- und 47 das Vegan-Siegel der Initiative ProVeg (ehemals Vegetarierbund Deutschland). Die Vegan-Blume der Vegan Society ist auf 20 Produkten zu finden, hinzu kamen mehr als 15 weitere Symbole.

Marktcheck der Verbraucherzentralen

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