Archivierter Artikel vom 17.07.2011, 07:28 Uhr

Zollitsch will für Grenzen bei PID kämpfen

Berlin (dpa). Nach der Zulassung der Präimplantationsdiagnostik in Deutschland will die katholische Kirche weiter für eine strenge Begrenzung der umstrittenen Methode eintreten. «Wir werden dafür kämpfen, dass es sich nicht ausweitet», sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch. Das werde aber mühsam sein. Der Bundestag hatte beschlossen, dass die Gentests vor Einpflanzung der Embryonen in den Mutterleib erlaubt werden – aber nur, wenn wegen elterlicher Gen-Anlagen eine Tot- oder Fehlgeburt oder schwere Krankheit des Kindes wahrscheinlich ist. Zollitsch warnte vor einem Dammbruch hin zu anderen Anwendungen.