Archivierter Artikel vom 30.07.2012, 20:50 Uhr

Zittern mit Britta: Lisicki hilft Nowitzki

London (dpa). Das dramatische Fecht-Halbfinale von Britta Heidemann hat auch zahlreiche deutsche Sportler in ihren Bann gezogen. Selbst der in London fehlende Dirk Nowitzki zitterte mit Heidemann.

Mitgefiebert
Selbst Dirk Nowitzki fieberte mit Britta Heidemann.
Foto: Bernd Thissen – DPA

Da der Basketball-Superstar das Gefecht jedoch im Livestream verfolgte und keinen Kommentar hatte, war er bei den langen Diskussionen der Kampfrichter aufgeschmissen. «Was ist denn jetzt Los? Ich hab keine Kommentatoren online...», twitterte Nowitzki.

Hilfe kam von Tennisspielerin Sabine Lisicki. «Es wird diskutiert, ob der Treffer noch in der letzten Sekunde war...», schrieb die Berlinerin an Nowitzki gerichtet. «Krass. Danke», antwortete Nowitzki. Die verletzt fehlende Andrea Petkovic schlug während der quälend langen Warterei vor. «Die sollen einfach so lange fechten bis Britta gewonnen hat. Steht bestimmt auch so ungefähr im Regelbuch.»

Doch dieser Regelrevolution bedurfte es am Ende nicht. Auch so zog Heidemann ins Finale ein. «Yessss», twitterte Lisicki erleichtert. «Stark brittaaaa», gratulierte Nowitzki der ersten deutschen Medaillen-Gewinnerin von London.