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    Ziel EM 2012: Angst vor dem vorzeitigen Aus

    Brisantes Wiedersehen von Ottmar Hitzfeld und Lothar Matthäus, Briten-Duell in Cardiff, Treffen der «Wikinger» in Oslo: Der Kampf um die Tickets für die Fußball-EM 2012 spitzt sich zu, die Angst vor dem vorzeitigen Aus greift um sich.

    Training
    Ottmar Hitzfeld (oben links) ist mit seinen Schweizern in der EM-Quali gefordert.
    Foto: DPA

    Für Hitzfeld und Matthäus geht es im Vergleich ihrer Nationalteams Schweiz und Bulgarien schon um alles. Nur ein Sieg hilft ihnen in Sofia weiter. Zur «Battle of Britain» kommt es in Wales. Dort peilen die Engländer die Tabellenführung in der Gruppe G mit der Schweiz und Bulgarien an. Auch Dänemark steht unter großem Druck: Der Ex-Europameister will mit einem Erfolg bei Erzrivale Norwegen die Position für die EM-Qualifikation verbessern.

    Die Marschroute von Hitzfeld gegen seinen früheren Spieler Matthäus ist klar. «Wir brauchen drei Punkte, um uns zurückzumelden, und die holen wir nur mit einer einwandfreien Leistung in punkto Einsatz, Disziplin, Organisation und Selbstbewusstsein», sagte der ehemalige Trainer des FC Bayern München vor dem Vergleich gegen seinen einstigen Schüler, der gerade seinen 50. Geburtstag feierte.

    Hitzfeld plant mit einem Sturm aus früheren Bundesliga-Legionären. Die Basler Alex Frei (Borussia Dortmund) und Marco Streller (VfB Stuttgart) sind erste Wahl. In der Hinterhand hat Hitzfeld noch Youngster Mario Gavranovic. Der Schalker wurde erstmals für die Schweiz nominiert, sein Coach sieht ihn als «Ass im Ärmel».

    Matthäus gibt sich kämpferisch: «Wir wollen unsere letzte Chance auf die Qualifikation nutzen.» Seine Hoffnung ruht vor allem auf Kapitän Stilian Petrow (Aston Villa). Der Regisseur steht als erster Feldspieler seines Landes vor dem 100. Länderspiel. Bulgarien und die Schweiz haben nach drei Spielen in der Gruppe G jeweils nur drei Zähler. Spitzenreiter ist das spielfreie Montenegro, das mit zehn Punkten nach vier Partien überraschend vor England vorne liegt.

    Zum Sturm auf die Spitze setzen die «Three Lions» an. Mit einem Sieg im 101. Nachbarschaftsduell gegen Wales würde die Mannschaft von Trainer Fabio Capello Montenegro verdrängen. «In der Partie wird Pfeffer sein», sagte Phil Jagielka. Der Abwehrspieler könnte neben Kapitän John Terry verteidigen, der nach privatem Wirbel von Capello im Februar 2010 als Spielführer abgesetzt worden war. Schlusslicht Wales hofft hingegen auf den 16. Sieg im Prestigeduell.

    Auch Norwegen gegen Dänemark hat eine lange Tradition. Morten Olsen erlaubt sich aber keine Rührseligkeit: Der ehemalige Trainer und Spieler des 1. FC Köln fordert gegen den Spitzenreiter in Gruppe H vollen Einsatz. «Ihre Spielweise macht es für jeden Gegner schwierig, doch sie haben auch ein paar Schwächen, die wir versuchen werden auszunutzen», kündigte der 61-Jährige der Dänen an.

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