Zentralkomitee-Präsident für Lockerung des Zölibats

München (dpa). Nach den bekannt gewordenen Missbrauchsfällen in kirchlichen Einrichtungen geht die Dislussion über den Umgang damit weiter. Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Alois Glück, hat eine Lockerung des Zölibats ins Gespräch gebracht. Die Kirche müsse reflektieren, ob es kirchenspezifische Bedingungen gibt, die den Missbrauch begünstigten, sagte Glück der «Süddeutschen Zeitung». Der Missbrauchsskandal hat endgültig den deutschen Papst Benedikt XVI. erreicht. Ein gravierender Missbrauchsfall aus seiner Amtszeit als Erzbischof von München und Freising wurde bekannt.