Zeitung: Ethikrat bei Embryonentests gespalten

Berlin (dpa). Der Deutsche Ethikrat wird sich in seiner Stellungnahme weder klar für noch gegen Embryonentests aussprechen. Vielmehr werde es ein «gespaltenes Votum» zur umstrittenen Präimplantationsdiagnostik geben, berichtet das «Hamburger Abendblatt». Der Bundestag will mit seinen Beratungen in der kommenden Woche beginnen. Bei der PID werden im Reagenzglas erzeugte Embryonen außerhalb des Mutterleibs auf Erbkrankheiten untersucht. So sollen Fehl- und Totgeburten oder Geburten kranker oder behinderter Kinder vermieden werden. Die aussortierten Embryonen sterben ab.