Wolfsburg

Zeitenwende bei VW: Führungskrise mündet in Piëch-Rücktritt

Ferdinand Piëch hat nach dem Machtkampf um die Volkswagen-Spitze das Vertrauen verspielt – und muss sich nach Jahren als Chefaufseher zurückziehen. Der 78 Jahre alte VW-Patriarch trat gestern mit sofortiger Wirkung von seinem Kontrolleursposten zurück. Auch Piëchs Ehefrau Ursula gibt demnach ihr Mandat in dem Kontrollgremium ab. Mit Piëchs Rücktritt steht der Konzern vor einer Zeitenwende. Der frühere IG-Metall-Vorsitzende Berthold Huber übernimmt im Aufsichtsrat kommissarisch den Vorsitz.

Wolfsburg (dpa). Ferdinand Piëch hat nach dem Machtkampf um die Volkswagen-Spitze das Vertrauen verspielt – und muss sich nach Jahren als Chefaufseher zurückziehen. Der 78 Jahre alte VW-Patriarch trat gestern mit sofortiger Wirkung von seinem Kontrolleursposten zurück.
Auch Piëchs Ehefrau Ursula gibt demnach ihr Mandat in dem Kontrollgremium ab. Mit Piëchs Rücktritt steht der Konzern vor einer Zeitenwende. Der frühere IG-Metall-Vorsitzende Berthold Huber übernimmt im Aufsichtsrat kommissarisch den Vorsitz.