Berlin

Zastrow

Sachsens FDP-Vorsitzender Holger Zastrow hat die Bundespräsidentenwahl als «Lehrstunde der Demokratie» bewertet. Er sagte im Deutschlandfunk, es sei für die sächsischen FDP-Wahlmänner eine «Gewissensentscheidung» gewesen, für den rot-grünen Kandidaten Joachim Gauck zu stimmen. Das habe man vorher angekündigt und bis in den dritten Wahlgang durchgehalten. Zastrow übte zugleich Kritik am Erscheinungsbild der schwarz-gelben Koalition in Berlin. Der Erfolg von Wulff erst im dritten Wahlgang sei ein «Denkzettel» gewesen.