Berlin

«Wüstentänzer»: Tanzen für die Freiheit

Afshin Ghaffarian will tanzen. Im Iran steht das unter Strafe. Doch der junge Mann lässt sich nicht beirren.

"Wüstentänzer"
Afshin (Reece Ritchie) und Elaheh (Freida Pinto) beim „Wüstentanz“.
Foto: Senator – DPA

Berlin (dpa) – Afshin Ghaffarian will tanzen. Im Iran steht das unter Strafe. Doch der junge Mann lässt sich nicht beirren.

An der Universität von Teheran gründet er eine illegale Tanzgruppe, die heimlich trainiert und einen einmaligen Auftritt in der Wüste wagt. In seinem Film «Wüstentänzer – Afshins verbotener Traum von Freiheit» zeigt Regisseur Richard Raymond (Drehbuch: Jon Croker), wie Afshin für sein Recht auf Entfaltung kämpft. Der Film spielt im Teheran des Jahres 2009, als der erzkonservative Präsident Mahmud Ahmadinedschad wiedergewählt wird und es zu Protesten kommt. Afshin bezahlt seinen Mut mit dem Exil.

Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit. Gedreht wurde in Marokko, Paris und London.

Wüstentänzer, Großbritannien 2014, 104 Min., FSK ab 12, von Richard Raymond, mit Reece Ritchie, Freida Pinto, Tom Cullen

Wüstentänzer