Archivierter Artikel vom 17.04.2020, 08:33 Uhr
Dublin

Coronavirus-Pandemie

World Rugby richtet Hilfsfonds von 100 Millionen Dollar ein

Mit einem Hilfsfonds von rund 100 Millionen US-Dollar (92 Millionen Euro) will der Rugby-Weltverband die nationalen Verbände bei der Bewältigung der Coronavirus-Krise unterstützen.

Rugby
Auch im Rugby wird wegen der Coronavirus-Pandemie nicht gespielt.
Foto: Michael Dodge/AAP/dpa

Wie World Rugby in einem Statement betonte, soll das Geld den Verbänden zur Verfügung stehen, die eine sofortige Notfinanzierung benötigen, sofern entsprechende Kriterien erfüllt sind. Während der Rugby-Zwangspause sollen möglichst viele Verbände über einen maximalen Zeitraum unterstützt werden.

Die Hilfsaktion zeige das Engagement von World Rugby bei der Aufgabe, „den Sport durch seine größte Herausforderung zu führen“. Zugleich arbeite der Weltverband mit seinen Mitgliedsländern an einem tragfähigen internationalen Wettkampfkalender für 2020, der sich an den Empfehlungen der Regierungen und der Gesundheitsbehörden orientiert.

Dabei werde berücksichtigt, dass wegen des ruhenden globalen Reiseverkehrs „im schlimmsten Fall in diesem Jahr kein internationales Rugby möglich ist“. Im Zentrum der Notfallplanung stehe das Wohl der Spieler.

Statement zum Hilfsfonds von World Rugby

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