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    WM-Aus für Schulze – Acht DRV-Boote im Finale

    Cambridge (dpa) ­ Für Karl Schulze ist der Traum vom Finale im Skiff bei der Ruder-WM in Neuseeland geplatzt. Der U23-Weltmeister aus Dresden belegte nach einer zuvor beeindruckenden Vorstellung im Einer-Halbfinale nur Rang sechs und schied wie auch der deutsche Frauenachter vorzeitig aus.

    Verpasst
    Einerfahrer Karl Schulze kam nicht ins WM-Finale.

    Insgesamt stehen bereits acht Boote des deutschen Ruderverbandes (DRV) in den Endläufen, die ab dem 5. November auf dem Lake Karapiro ausgefahren werden. Am gleichen Tag haben auch noch die Titelverteidiger Eric Knittel (Berlin) und Stephan Krüger (Rostock) im Männer- Doppelzweier im Halbfinale die Chance, die Bilanz aufzupolieren.

    «Ich habe mein Hauptziel bei der WM erreicht. Ich wollte unter die Top 12 kommen, alles andere wäre Zugabe gewesen», sagte Schulze nach seinem enttäuschenden sechsten Rang im Halbfinale. Dabei hatte der Dresdner durch eine bravouröse Vorstellung im Hoffnungslauf zwei Tage zuvor noch auf ein besseres Abschneiden spekuliert. Doch durch Verzögerungen am Start ließ er sich aus dem Konzept bringen. Weltmeister Mahe Drysdale (Neuseeland) war ohne den vorgeschriebenen Bootsaufkleber des Ruder-Weltverbands (FISA) erschienen und hatte einen Neustart des Rennens erwirkt.

    «Die Querelen am Start haben mich genervt. Durch die Spielchen der Konkurrenz und den Rennabbruch habe ich mich zu sehr beeindrucken lassen», gab Schulze zu, der in Neuseeland den früheren Einer- Weltmeister und in dieser Saison pausierenden Marcel Hacker vertrat. Drysdale brachte der Vorfall am Start hingegen nicht aus der Spur. Der Titelkandidat aus dem Gastgeberland siegte auf seiner Hausstrecke vor dem Europameister Ondrej Synek aus Tschechien.

    Im Gegensatz zu Schulze erreichten Andreas Kuffner (Berlin) und Eric Johannesen (Hamburg) im Zweier ohne Steuermann sowie der Leichtgewichts-Vierer mit Schlagmann Martin Kühner (Saarbrücken) das Finale am 6. November. Sie rechnen sie sich durchaus Medaillenchancen aus. «In diesem engen Feld ist alles möglich. Wir können gewinnen, aber auch Sechster werden», sagte Titelverteidiger Kühner. Auch Johannesen, der als Ersatzmann der Skuller ins Trainingslager reiste und erst vor vier Wochen den Platz des krankheitsbedingt ausgefallenen Olympia-Vierten Felix Drahotta (Rostock) eingenommen hatte, blickte nach Platz zwei hinter Griechenland zuversichtlich auf den Endlauf: «Unser Boot lief von Anfang an gut, warum soll es nicht mit einer Medaille klappen. Nichts ist unmöglich.»

    Dagegen sind Sophie Dunsing (Berlin) im Frauen-Einer und der Frauenachter ausgeschieden. Dunsing enttäuschte im Halbfinale und wurde nur Fünfte. Der Frauenachter fuhr als Vierter im Hoffnungslauf hinter den Niederlanden, China und Neuseeland deutlich am angestrebten Finaleinzug vorbei. «Auch nach diesem nicht zufriedenstellenden Ergebnis bleibe ich dabei, dass es die richtige Entscheidung war, den Achter zur WM mitzunehmen», sagte DRV- Cheftrainer Hartmut Buschbacher. Der Frauenachter war erst Mitte September nach einem dritten Platz bei der EM in Portugal für die WM nominiert worden.

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