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Dortmund

WM-Auftakt mit Boll: Nur leichte Magenverstimmung

Deutschlands Tischtennis-Herren können bei ihren Auftaktpartien der Heim-Weltmeisterschaft in Dortmund auf Timo Boll zählen. Der Top-Star gab am Samstag Entwarnung – nach einer eintägigen Auszeit wegen Übelkeit meldete sich der Ausnahmespieler fit und optimistisch zurück.

Unpässlich
Timo Boll (r) hatte mit Tischtennis-Bundestrainer Jörg Roßkopf eine kleine Pause vereinbart.
Foto: Revierfoto – DPA

«Es war nur eine leichte Magenverstimmung. Vielleicht habe ich etwas Falsches gegessen, vielleicht war es ein kleiner Virus», sagte der WM-Dritte nach dem Abschlusstraining in der Westfalenhalle. «Zum Glück geht's mir wieder gut.»

Herren-Bundestrainer Jörg Roßkopf kann bei den ersten Gruppenspielen gegen Tschechien (13 Uhr) und Spanien (20 Uhr) am Sonntag mit der Bestbesetzung aufwarten. Neben Boll, der wegen Schulterproblemen seit November 2011 kein großes internationales Turnier gespielt hat, ist vor allem Europa-Top-12-Sieger Dimitrij Ovtcharov (Orenburg/Russland) die erste Wahl im Team des fünfmaligen Europameisters. Für Position drei kommen der deutsche Meister Bastian Steger (Saarbrücken), der EM-Zweite Patrick Baum sowie Christian Süß (beide Düsseldorf) infrage.

Roßkopf und Boll warnen davor, zu früh an ein mögliches Traumfinale gegen Titelverteidiger und Rekordweltmeister China zu denken. «Wir haben eine vermeintlich leichte Gruppe, müssen aber jeden Gegner ernst nehmen. Hier kann jeder Tischtennis spielen», sagte Boll. Der Weltranglisten-Sechste erwartet während des einwöchigen Mannschaftsturniers ein wahres Tischtennis-Fest. Die Endspiele bei Damen und Herren sind am 1. April.

Boll und seine Team-Kollegen wohnen während der WM in der Nähe des Dortmunder Fußballstadions. Das freute den bekennenden Anhänger von Borussia Dortmund, «Als BVB-Fan ist es natürlich etwas Besonderes, so nah am Signal Iduna Park zu spielen», meinte der gebürtige Hesse. Probleme mit seinem langjährigen Doppel-Partner Süß, ein bekennender Schalke-Fan, gibt es nicht. Der WM-Modus sieht maximal fünf Einzel in einem Spiel vor, Doppel wird bei der Team-Weltmeisterschaft nicht gespielt.

Auch die neue Damen-Bundestrainerin Jie Schöpp kann beim Start gegen Frankreich (10 Uhr) und Polen (17 Uhr) ihre stärkste Formation in die Box schicken. Dabei hat die gebürtige Chinesin die Qual der Wahl. Als gesetzt in der Auswahl des WM-Dritten von 2010 gilt nur die frisch gekürte deutsche Meisterin und Europa-Top-12-Gewinnerin Jiaduo Wu (Kroppach). Dahinter bilden Irene Ivancan (Berlin), Sabine Winter (Schwabhausen), Kristin Silbereisen (Kroppach) und Zhenqi Barthel (Bingen) ein nahezu gleichstarkes Quartett.

Nach der Trennung von ihrem früheren Coach Jörg Bitzigeio wirkte die Damen-Auswahl in Dortmund locker und gelöst. Olympia-Teilnehmerin Silbereisen trug bei der Pressekonferenz sogar ein Gedicht vor. Die gute Laune sollte sich nun in guten Resultaten niederschlagen. «Die Anspannung wächst. Wir sind alle gut drauf und hoffen, dass das Beste rauskommt», sagte Schöpp vor ihrem Debüt als Nationaltrainerin.

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