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    Witt vor schwerster Olympia-Kür: Nur Sieg zählt

    Im Schaulaufen ist Katarina Witt als zweimalige Eiskunstlauf-Olympiasiegerin bestens geübt. Ihre größte sportliche Herausforderung muss sie aber im Kampf um Olympia 2018 bewältigen.

    Endspurt
    Katarina Witt bereitet sich in Durban auf ihren wichtigsten Auftritt vor.
    Foto: DPA

    «Die Winterspiele nach Deutschland zu holen, ist meine herausragendste Kür», erklärte die Vorzeigefrau der Münchner Bewerbung in Durban und sagte beinahe flehentlich beim gemeinsamen Auftritt mit der blinden zwölfmaligen Paralympicssiegerin Verena Bentele: «Wir hoffen, dass wir die Bestnoten abholen.»

    Auf dem Eis musste die 45-jährige Witt alleine und vor allem für sich selbst kämpfen. Damals hieß ihr Ziel: «Du willst auf dem Podium stehen.» Und als Athlet sei man auch mal mit Silber oder Bronze zufrieden, fügte sie hinzu. Das gelte für den Dreikampf mit den Mitbewerbern Pyeongchang (Südkorea) und Annecy (Frankreich) bei der IOC-Entscheidung am Mittwoch in Durban nicht: «Hier zählt nur der Sieg, du willst die Goldmedaille», betonte Witt.

    München setzt auch auf strahlende Frauen-Power und erfolgreiche deutsche Athletinnen. Als sympathisches Doppel hoben Witt und Bentele am Montag noch einmal eindringlich das Münchner Konzept «der Spiele von Sportlern für Sportler» hervor. Die 29 Jahre alte Wahl-Münchnerin Bentele warb für ein bayerisches Wintermärchen 2018 in Anlehnung an US-Präsident Barack Obama mit den englischen Worten: «I think, we can.»

    Vom eigenen Können ist das Münchner Bewerbungsteam überzeugt. Man gehe «wirklich optimistisch» in die letzte Etappe des Dreikampfes. Man fühle sich auf der Zielgeraden deutlich im Aufwind, erklärte Witt: «Jetzt müssen wir noch zwei Tage hart arbeiten.» Das heißt neben dem Feinschliff für die abschließenden Präsentation am Mittwochmorgen «bis zur letzten Sekunde» das Gespräch mit den IOC-Mitgliedern zu suchen, die über den Olympiaort 2018 entscheiden.

    «Wir machen die Runde, um jeden zu treffen und zu überzeugen», berichtete Witt. Dafür wird auch Fußball-«Kaiser» Franz Beckenbauer auf der Schlussetappe eingespannt. «Es ist ein enges Rennen», glaubt Witt. Erwartet wird am Ende ein Zweikampf Pyeongchang gegen München. Auch die wettkampferfahrene Witt fiebert gebannt der Verkündung des Siegers durch IOC-Präsident Jacques Rogge am Mittwoch gegen 17.25 Uhr entgegen: «Wir sind alle sehr nervös, das gebe ich zu.»

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