Archivierter Artikel vom 01.12.2011, 10:25 Uhr

Wildvögel füttern: So hilft man den Tieren

Wiesbaden (dpa/tmn). Wenn die Schneedecke dicht geschlossen ist, brauchen Wildvögel Unterstützung bei der Futtersuche. Doch nicht jedes Futter eignet sich für Buchfink, Amsel oder Zaunkönig. Hier gibt es Tipps für Tierfreunde.

Vögel im Schnee
Wenn wegen Schnees Futtermangel herrscht, werden bereitgestellte Häppchen gerne angenommen. (Bild: Carsten Rehder/dpa)
Foto: DPA

Bei Dauerfrost und einer geschlossenen Schneedecke ist es sinnvoll, Wildvögel zu füttern. Sperling, Buchfink und Gimpel benötigen eine Mischung aus Körnern, während Amsel, Rotkehlchen und Zaunkönig ein eiweißhaltiges Futter brauchen, das mit Insekten angereichert wird. Darauf weist der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) hin. Die Futterstellen werden am besten wind- und wetterfest eingerichtet.

Sie sollten spätestens im Herbst angebracht und täglich mit zunächst noch kleinen Futtermengen befüllt werden, damit sich die Vögel mit ihnen vertraut machen können. Um den Energieverlust der Tiere auszugleichen, werden sie am besten am frühen Morgen und vor Einbruch der Dämmerung gefüttert.