Archivierter Artikel vom 10.11.2011, 10:25 Uhr

Wildunfälle vermeiden: Zehn Tipps für Autofahrer

Alsfeld (dpa). Es erwischt Hirsche, Füchse oder Wildschweine: Wegen der veränderten Lichtverhältnisse steigt die Gefahr für Wildunfälle. Autofahrer können solche Zusammenstöße vermeiden, wenn sie folgende Tipps berücksichtigen:

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Gefährlicher Wildwechsel
Ein Hirsch kommt selten allein. Autofahrer müssen auf Nachzügler aufpassen. (Bild: Patrick Pleul/dpa)
Foto: DPA

Experten des hessischen Umweltministeriums und vom Deutschen Jagdschutz Verband raten Autofahrern folgendes zu beachten:

- Runter vom Gas, um Unfällen mit Wildschweinen, Hirschen und Rehen zu entgehen.

- Warnschilder ernst nehmen.

- Schilder stehen meist an stark frequentierten Wildtier-Routen.

- Vor allem in der Dämmerung sowie bei Nacht und Nebel wachsam sein.

- Achtung: Wo ein Tier ist, sind meist mehrere. Vorsicht Nachzügler!

- Keine Vollbremsung machen, wenn Wild auf der Straße auftaucht. Runter vom Gas. Ausweichmanöver können schlimme Folgen haben, auch für andere Verkehrsteilnehmer.

- Bei einem Unfall Warnblinker einschalten und Unfallstelle absichern. Polizei oder den zuständigen Förster oder Jäger informieren.

- Das angefahrene Tier nicht auf der Straße liegen lassen. Dadurch würden andere Verkehrsteilnehmer gefährdet.

- Das Tier darf man aber nicht mitnehmen, das gilt sonst als Wilderei.

- Die Folgen von Wildunfällen können massiv sein: Bei Tempo 70 entspricht das Aufprallgewicht laut Polizei dem 50-fachen Eigengewicht. Bei einem 80 Kilogramm schweren Wildschwein sind das vier Tonnen.

Tipps bei Wildwechsel