Wikileaks-Coup: US-Diplomatie wohl vor unangenehmer Woche

Washington (dpa). Der amerikanischen Diplomatie dürfte eine unangenehme Woche bevorstehen: «New York Times» und «Spiegel Online» wollen nach den ersten Veröffentlichungen der Wikileaks-Enthüllungen auch in den nächsten Tagen weiterberichten. Was bisher bekanntwurde, enthüllt wenig schmeichelhafte Urteile der Amerikaner über Politiker in aller Welt. In den diplomatischen US-Depeschen wird der afghanische Präsident Hamid Karsai als «schwache Persönlichkeit» beschrieben, Russlands Premier Wladimir Putin als «Alpha-Rüde» und Russlands Präsident Dmitri Medwedew als «blass» und «zögerlich».