Wikileaks-Anhänger greifen Websites an

Berlin (dpa). Nach der Festnahme von Wikileaks-Gründer Julian Assange weitet sich der Konflikt um die Enthüllungsplattform zu einem Hacker-Krieg aus. Unbekannte Internet-Aktivisten blockierten für Stunden die Website von Mastercard. Der Kreditkarten-Riese hatte angekündigt, keine Zahlungen an Wikileaks mehr zuzulassen. In Berlin gab es weitere Konsequenzen aus bisherigen Wikileaks-Enthüllungen. Die FDP entließ den bisherigen Büroleiter von Parteichef Guido Westerwelle. Er hatte die US-Botschaft über die Koalitionsverhandlungen von Union und FDP auf dem Laufenden gehalten.