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    Kassel

    Wie Verbraucher die Schuldenfalle umgehen

    Rote Zahlen schreiben viele Verbraucher. Schlimm ist das in der Regel nicht. Können die Forderungen aber nicht mehr bedient werden, sollten die Alarmglocken läuten. Denn sonst droht die Überschuldung.

    Leben auf Pump
    Sind die Taschen leer, sollten sich Verbraucher an ihre Gläubiger wenden. Mit ihnen können sie meist verhandeln.
    Foto: Peter Steffen - DPA

    Die Verführung ist groß:Der Laptop kann günstig finanziert werden, und auch die neue Küche wird in Raten bezahlt. Kommen dann plötzlich unerwartete Ausgaben hinzu, kann das zu einem Problem werden. «Es können sich schnell dauerhaft Schulden ansammeln», warnt Claudia Kurzbuch von der Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung in Kassel.

    Zwar sank nach Angaben der Wirtschaftsauskunftei Creditreform die Zahl der Verbraucherinsolvenzen in Deutschland 2013 um 6,7 Prozent auf 91 500 Fälle. Dennoch: «Verschuldet sind viele Menschen», sagt Kurzbuch. Ein ernstes Problem wird es, wenn die Verbindlichkeiten nicht mehr bedient werden können. Mit ein paar Tricks können Verbraucher ihre Finanzen aber im Griff behalten:

    Nicht verführen lassen:Egal, ob per Post oder in Anzeigen - Händler werben gerne mit Null-Prozent-Finanzierungen. Wer aber zu viel auf Kredit kauft, kann sein Budget schnell überschreiten. «Wichtig ist, dass man den Überblick behält», sagt Kurzbuch. Hier kann ein Haushaltsbuch helfen.

    Rücklagen bilden:Für Reparaturen oder andere unvorhergesehene Ausgaben sollte immer ein kleines Polster auf dem Konto liegen. «Sonst rutscht man schnell in den Dispo-Kredit», warnt Kurzbuch. Und der ist in der Regel teuer. Bei einem Single-Haushalt könne eine Rücklage in Höhe von 500 Euro schon ausreichen.

    Im Zweifel rasch reagieren:Wird es dennoch einmal eng, sollten Verbraucher keinesfalls den Kopf in den Sand stecken. «Werden Sie aktiv», rät Kurzbuch. «Wenden Sie sich an ihre Gläubiger und versuchen Sie zu verhandeln.» Denn in der Regel ließen diese sich auf eine Stundung der Raten ein. «Wenn Sie nichts unternehmen, wird es nur unnötig teuer.» Denn dann kämen Mahngebühren zu den Forderungen hinzu. Wer alleine nicht mehr weiterkommt, kann sich auch an die Schuldnerberatungen wenden.

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