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Wie lange warten Langstreckenflieger auf Zubringer?

Um auch Anschlusspassagiere aufzunehmen, warten Langstreckenflieger oft auf verspätete Zubringer. Doch wie lange die Maschine am Boden bleibt, entscheidet der Kaptiän.

Flughafen Stuttgart
Wie lange Langstreckenflieger auf einen Zubringer warten, kann von Landerechte, einem Nachtflugverbot oder dem Wetter abhängen.
Foto: Bernd Weissbrod/dpa

Frankfurt/Main (dpa/tmn) – Ihre Langstreckenverbindungen bieten Fluggesellschaften meist nur von bestimmten Flughäfen an. Passagiere, die ihre Reise von kleineren Airports beginnen, können Zubringerflüge zu dem Drehkreuz nutzen. Doch was ist, wenn diese sich verspäten?

Wie lange wartet der Anschlussflieger nach Amerika oder Asien? Das hängt nach Angaben der Lufthansa von vielen Faktoren ab. Einer ist die Anzahl der Passagiere in dem verspäteten Zubringer, die mit der bereitstehenden Maschine weiterfliegen wollen. Mit größerer Zahl steige die Wahrscheinlichkeit, dass gewartet wird, sagt ein Sprecher.

Auch die Verkehrslage spielt eine Rolle. Manchmal müssen die Maschinen zu einer bestimmten Zeit abfliegen – zum Beispiel wegen eines Nachtflugverbots am Startflughafen oder bestimmten Landerechten am Zielairport, die nicht überschritten werden dürfen. Die Wetterlage kann ebenfalls ins Gewicht fallen.

Gibt es eine maximale Wartezeit? Nein – und auch keine festen Regeln. Letztlich entscheide der Kapitän. Er müsse abwägen. Eine Stunde lang werde aber eher nicht gewartet, sagt der Lufthansa-Sprecher.

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