Archivierter Artikel vom 17.08.2020, 16:20 Uhr

Unangenehmer Ausfluss

Wie Frauen Scheidenpilz vorbeugen

Hefepilze mögen es warm und feucht. Breiten sie sich im Vaginalbereich aus, hat das unangenehme Folgen. Wie lässt sich das verhindern?

Unterwäsche
Damit sich Wärme und Feuchtigkeit nicht im Intimbereich stauen, sollte Unterwäsche luftdurchlässig und nicht zu eng sein.
Foto: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn

Baierbrunn (dpa/tmn) – Um Scheidenpilz vorzubeugen, sollten Frauen ihren Intimbereich höchstens einmal täglich reinigen. Dafür nutzen sie idealerweise nur Wasser oder ein parfümfreies Mittel mit leicht saurem pH-Wert. Übertriebene Intimhygiene störe das Gleichgewicht der Scheidenflora, warnt die „Apotheken Umschau“ (Ausgabe B08/20).

Auch einen Stau von Wärme und Feuchtigkeit vermeiden Frauen lieber. Darum empfiehlt sich das Tragen von luftdurchlässiger Unterwäsche aus Baumwolle. Slipeinlagen sollten ebenfalls Luft durchlassen und unparfümiert sein. Nasses Badezeug und verschwitzte Unterwäsche sollten Frauen so schnell wie möglich wechseln.

Hormonelle Schwankungen verändern das Scheidenmilieu und können Frauen anfälliger für Pilzinfektionen machen – zum Beispiel während der Schwangerschaft, in der Stillzeit oder bei einer Therapie mit Antibiotika. Auch durch ungeschützten Geschlechtsverkehr können Pilze übertragen werden.

Hefepilze verursachen dem Bericht zufolge geruchlosen, bröckeligen Ausfluss und mitunter zudem Juckreiz und Brennen. Solche Symptome sollten Betroffene beim Frauenarzt abklären lassen.

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