Archivierter Artikel vom 14.03.2010, 15:30 Uhr
Berlin

Westerwelle setzt sich massiv gegen Vorwürfe zur Wehr

Außenminister Guido Westerwelle hat sich nach der Kritik an seiner Reisepraxis mit massiven Gegenattacken gewehrt. Beim ersten Auftritt nach seiner Rückkehr aus Südamerika griff er Opposition und Medien an. Der «Bild am Sonntag» sagte der FDP-Chef, solche Verleumdungen würden Deutschland schaden. SPD und Grüne wiesen das zurück. Berechtigte Fragen würden als Majestätsbeleidigung behandelt, so SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles. Dem Außenminister wird vorgehalten, frühere Geschäftsfreunde mit auf Reisen zu nehmen.