Archivierter Artikel vom 20.10.2010, 07:52 Uhr
Frankfurt

Weiter Kritik an Reform des EU-Stabilitätspakts

Der deutsch-französische Vorstoß für eine Reform des EU-Stabilitätspaktes wird von Wirtschaftsexperten abelehnt. Dass die Strafen für Defizitsünder nicht so hart wie angekündigt ausfallen sollen und alles beim Alten bleibe, sei «ein schwerer Rückschlag» für die Reformpolitik nach der Finanzkrise. Das sagte DIW- Präsident Klaus Zimmermann der «Frankfurter Rundschau». Die EU-Finanzminister hatten sich gestern auf einen strengeren Stabilitätspakt verständigt, um Schuldenkrisen wie im Fall Griechenland künftig verhindern zu können.