Archivierter Artikel vom 28.02.2010, 19:00 Uhr

Wasserspringer mit gelungenem Saison-Auftakt

Rostock (dpa) ­ Die deutschen Wasserspringer haben ihre erste internationale Bewährungsprobe der neuen Saison mit Bravour gemeistert.

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Beim Grand Prix in Rostock feierte das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) einen Sieg durch den Aachener Sascha Klein im Kunstspringen vom Drei-Meter-Brett sowie im Synchronspringen vier weitere Podestplätze. «Sieben Monate nach dem medaillenlosen Abschneiden bei der Weltmeisterschaft von Rom stimmen die Resultate optimistisch. Vor allem bei den Herren sind wir gut aufgestellt und in der Lage, der internationalen Konkurrenz bei der kommenden Weltserie und den weiteren Grand Prix Paroli bieten zu können», sagte Lutz Buschkow, Bundestrainer und Sportdirektor.

Am Schlusstag lieferte das Duo Patrick Hausding/Stephan Feck (Berlin/Leipzig) im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett lange Zeit dem Weltmeister-Paar Yutong Luo/Kai Quin aus China einen beherzten Kampf. Am Ende fehlten ihnen nur 14 Punkte für den Sieg. Sascha Klein machte mit seinem Aachener Partner Pavlo Rozenberg als Dritter das gute Abschneiden perfekt. «In dieser Disziplin besitzen wir zwei Paare mit absolutem Weltniveau», sagte Buschkow.

Erfolgreichste Nation beim Auftakt der Grand Prix-Serie war China mit sechs Siegen. Synchron-Olympiasieger Liang Huo entschied das hochklassige Turmspringen für sich. Klein startete nach einem Patzer beim ersten Sprung eine Aufholjagd und wurde noch mit Rang vier belohnt.

Differenzierter fiel Buschkows Urteil zu den Frauen aus. «Die Decke in der Spitze ist einfach zu dünn. Die Nachwuchsarbeit muss intensiviert werden. Während wir mit beiden Synchronpaaren mit der internationalen Spitze mithalten, gilt es in den Einzeldisziplinen Reserven für die ständige Top-Ten-Zugehörigkeit zu erschließen», forderte der Bundestrainer. In Christin Steuer (Riesa) vom Turm und Nora Subschinski (Berlin) vom Drei-Meter-Brett hatten nur zwei Springerinnen den Finaleinzug geschafft.