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Wann Begleitung zum Arzt sinnvoll ist

Älteren Menschen fällt irgendwann das Sprechen schwerer. Auch die Konzentration schwindet. Wer dann das Gefühl hat, einen Arzttermin nicht mehr bewältigen zu können, sollte jemanden mitnehmen.

Arztbesuch
Verstehen Senioren nicht mehr alles beim Arzt, sollten sie eine Begleitung mitnehmen.
Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Heidelberg (dpa/tmn) – Das Gespräch mit dem Arzt ist eine vertrauensvolle Sache. Nicht umsonst unterliegen Mediziner der Schweigepflicht. Für viele Menschen kommt aber irgendwann der Punkt, an dem sie besser eine Begleitperson mitnehmen.

Das sei der Fall, wenn jemand Symptome einer Demenz zeigt, depressiv ist oder Probleme beim Sprechen hat – zum Beispiel nach einem Schlaganfall, erklärt Prof. Jürgen M. Bauer, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie.

„Der Patient braucht jemanden, der seine Interessen vertritt.“ Und auf der anderen Seite benötigt auch der Arzt einen Ansprechpartner, mit dem er die Behandlung besprechen kann.

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