Augsburg

Waffenlobbyist Schreiber bestreitet Anklage-Vorwürfe

Vor dem Landgericht Augsburg ist der erste Prozesstag im Verfahren gegen Ex-Waffenlobbyist Karlheinz Schreiber zu Ende gegangen. Er soll bei Provisionsgeschäften für Flugzeuge und Panzer umgerechnet mehr als elf Millionen Euro Steuern hinterzogen haben. Zum Auftakt bestritt Schreiber die Vorwürfe. Die Beschuldigungen gingen an der Realität vorbei, hieß es in einer Erklärung der Verteidigung. Das Verfahren ist zunächst mit 25 Verhandlungstagen bis Mitte Mai angesetzt.