Archivierter Artikel vom 25.01.2010, 13:26 Uhr
Dortmund

Vorsorgevollmacht bei Bankgeschäften oft nutzlos

Eine Vorsorgevollmacht garantiert nicht, dass der Bevollmächtigte auch bei Finanzfragen entscheiden darf. In der Regel sichern sich Banken durch eigene Formulare ab, erläutert die Deutsche Hospiz Stiftung in Dortmund.

Diese müssten in der Bank vor Zeugen unterschrieben werden. Die Geldinstitute wollten auf diese Weise Missbrauch vorbeugen. Wer vorsorgen möchte, wenn er zum Beispiel durch Krankheit oder Unfall nicht mehr selbst Bankgeschäfte erledigen kann, sollte sich daher nicht auf Vordrucke etwa vom Bundesjustizministerium verlassen. Sinnvoller sei es, sich bei jeder einzelnen Bank – bei der Konten bestehen – persönlich zu informieren, rät die Stiftung. Eine Vollmacht sollte die Einschränkung enthalten, dass sie erst gültig wird, wenn sich der Kontoinhaber nicht mehr selbst äußern kann und einwilligungsunfähig ist. Ansonsten gelte sie ab Unterzeichnung.