Archivierter Artikel vom 09.02.2010, 19:32 Uhr
Dresden

Vorfälle bei Wien-Spiel: Geldstrafe für Dresden

Drittligist SG Dynamo Dresden ist wegen Fan- Ausschreitungen erneut vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) bestraft worden.

Wegen der Vorfälle beim Testspiel am 23. Januar im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion gegen Rapid Wien (2:4) wurde der Club vom DFB-Kontrollausschuss mit einer Geldbuße von 5000 Euro belegt. Zugleich erneuerte der DFB die Drohung, bei weiteren gravierenden Vorfällen eine Platzsperre auszusprechen oder Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit anzusetzen. Bei der Partie gegen den österreichischen Erstligisten waren Feuerwerkskörper gezündet, nicht genehmigte Banner gezeigt und Sicherheitskräfte angegriffen worden.

Der DFB wertete strafmildernd, dass Dynamo Dresden bereits Maßnahmen zur Täterermittlung eingeleitet hat. Der Verband forderte den Verein auf, seiner «präventiven Pflicht» nachzukommen, die sportgerichtliche Strafe an identifizierte Verursacher weiterzugeben. Dynamo kündigte an, Regressansprüche gegen die Täter geltend machen zu wollen. «Wir haben nach den negativen Vorfällen alles in unserer Macht stehende getan, um den finanziellen Schaden für den Verein so gering wie möglich zu halten», sagte Hauptgeschäftsführer Stefan Bohne.