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Vor OP Klinik nach Umgang mit Schmerzen fragen

Witten/Köln (dpa/tmn) – Vor einer Operation sollten sich Patienten über den Umgang der Klinik mit Schmerzen informieren. Darauf weist Prof. Edmund Neugebauer von der Universität Witten/Herdecke hin.

«Schmerzen nach einer Operation sind völlig unnötig, das sollten Patienten wissen.» Werden akute Schmerzen nicht ausreichend behandelt, können sie den Krankenhausaufenthalt unnötig verlängern und später zu chronischen Beschwerden werden, warnt der Chirurg.

Ein Patient sollte seinem Arzt daher fünf Fragen stellen, bevor er sich in seine Obhut begibt, rät Neugebauer: Gibt es ein Merkblatt oder eine Broschüre zum Umgang mit Schmerzen an Ihrer Klinik? Wird der Schmerz regelmäßig gemessen? Haben Sie ein schriftliches Schmerzkonzept an Ihrer Klinik? Was kann ich selbst zur Schmerzlinderung tun? An wen kann ich mich wenden, wenn ich die Schmerzen nicht mehr aushalten möchte?

In Deutschland werden 6,5 Millionen Patienten pro Jahr operiert. Drei Viertel davon leiden nach dem Eingriff an Schmerzen, ein Drittel gibt sogar an, starke Schmerzen zu empfinden, berichtet der Experte.

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