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Von Kambodscha bis Schweden: Frühlingsziele für Reisefans

In Kambodscha könnten bald wieder regelmäßig Züge fahren

Touristen in Angkor Wat
Angkor Wat ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten kambodschas.
Foto: Mak Remissa/epa – dpa

In Kambodscha könnte es bald wieder regelmäßigen Zugverkehr geben. Nach 14 Jahren ist zum ersten Mal eine Bahn von der Hauptstadt Phnom Penh nach Sihanoukville an der Küste gefahren, meldet die « Bangkok Post». Laut dem Bericht will Royal Railways of Cambodia die Verbindung dauerhaft anbieten, sofern die Resonanz groß genug ist. Die Fahrt von rund 260 Kilometern Länge dauert etwa acht Stunden. Kambodscha ist vor allem für die Tempelanlage Angkor Wat bekannt. Sihanoukville ist ein beliebtes Badeziel.

Neues Museum in der Normandie zum Zweiten Weltkrieg

In der Normandie widmet sich ein neues Museum dem Leben und Leiden der Zivilbevölkerung während des Zweiten Weltkrieges. Das Mémorial des Civils dans la Guerre befindet sich in dem kleinen Städtchen Falaise, teilte Atout France mit. Es beleuchtet den Alltag der Franzosen während des Krieges, die Repressionen und Wege in den Widerstand sowie die Verfolgung der Juden in Frankreich. Thematisiert werden auch die Ereignisse in der Normandie nach dem D-Day, der Landung der alliierten Truppen. Der Eröffnung ist am 9. Mai.

Frühchristliche Basiliken in Bulgarien für Touristen offen

In Bulgarien ist ein mit EU-Geldern geförderter Archäologie-Park mit zwei frühchristlichen Basiliken eröffnet worden. Der im südbulgarischen Sandanski eingeweihte Touristenkomplex umfasst auch Reste einer antiken Stadt, Mosaiken sowie ein archäologisches Museum.

Zu den interessantesten Funden, die dort ausgestellt sind, gehört ein frühchristliches Kreuz aus dem 5. oder 6. Jahrhundert, mit dem der Bischof Prozessionen angeführt haben soll. Das durch die Europäische Union geförderte Projekt nahe der Grenze zu Griechenland habe insgesamt drei Millionen Euro gekostet, berichtete das bulgarische Staatsradio.

Neuer Fernradweg in Südschweden

Fahrrad-Urlauber können Südschweden ab dem kommenden Sommer auf einem neuen Fernradweg erkunden. Die Strecke heißt «Sydostleden» und verbindet über 270 Kilometer Växjö in der Provinz Småland mit Simrishamn an der Ostseeküste. Sie besteht hauptsächlich aus autofreien Asphaltwegen, teilt Visit Sweden mit. Nur 43 Kilometer verlaufen über verkehrsarme Straßen. Der Radweg führt an Attraktionen wie dem Wasserreich Kristianstad und den Apfelplantagen Kivik vorbei. Am 17. und 18. Juni wird der «Sydostleden» offiziell eingeweiht.

Bericht der "Bangkok Post"

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