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    Dresden

    Von Erdnuss bis Narkose: Neues Portal zu Allergien

    Erdnüsse, Milch, ein Wespenstich: Was für die meisten Menschen ohne Folgen bleibt, kann bei Allergikern schwerste Reaktionen auslösen - bis hin zum Tod. Ein neues Online-Portal klärt über Allergie-Risiken und Vorsorgemaßnahmen auf.

    Wespenstich-Allergie
    Wespen können Allergikern sehr gefährlich werden.
    Foto: Bodo Marks - DPA

    Deutschlands Dermatologen haben eine bundesweite Informationskampagne zu Allergien gestartet. «Die schweren Symptome, durch eine Allergie ausgelöst, nehmen zu und können bis zum Tod führen», mahnte die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) am Donnerstag (2. Mai) bei ihrer Jahrestagung in Dresden. In Deutschland lebten rund 20 Millionen Allergiker, Tendenz steigend. Doch das Wissen über die Volkskrankheit sei noch immer zu gering. Unter dem Motto «Allergien erkennen - Leben retten!» wird nun in einem Online-Portal, auf Plakaten und Postkarten unter anderem über Allergene, Therapien und Verhalten im Notfall informiert.

    Allergien gehören laut DDG zu den häufigsten Krankheiten. Auslöser seien Nahrungsmittel wie Erdnüsse, Kuhmilch und Haselnüsse sowie Insektengifte. Auch wachse die Zahl der Menschen, die allergisch auf Medikamente reagieren - zum Beispiel Schmerzmittel, Antibiotika oder Lokalnarkosen.

    Allergische Erkrankungen können schwerwiegende Folgen haben. Die wohl stärkste Reaktion ist der allergische Schock (Anaphylaxie). Er ist selten, kann aber tödlich verlaufen. Gab es von 2006 bis 2008 noch 92 gemeldete Todesfälle in Deutschland, waren es von 2009 bis 2011 schon 113.

    Hier geht es zum Allergien-Portal

    Infos zu allergischen Sofortreaktionen

    Nach Insektenstich schnell handeln

    Eine mehr als zehn Zentimeter große Schwellung und starker Juckreiz Sekunden bis Minuten nach einem Bienen- oder Wespenstich sind Anzeichen für eine Insektengiftallergie. Zudem kann es Schwellungen im Gesicht und am Hals sowie Quaddeln und Rötungen am ganzen Körper geben. Auch Stiche von Hummeln und Hornissen können solche allergischen Reaktionen auslösen.

    Wer gestochen wurde, sollte versuchen, den Stachel schnellstmöglich mit den Fingernägeln wegzukratzen. Beim Verdacht auf eine Allergie gehen Betroffene am besten direkt zum Arzt. Ist die Allergie bekannt und hat der Patient bereits Medikamente für den Notfall verordnet bekommen, sollte er diese wie mit dem Arzt besprochen sofort einnehmen und dann ebenfalls eine Praxis aufsuchen.

    Zum Schutz vor Stichen bewegt man sich am besten nicht hektisch, wenn Wespen, Bienen und Co. in der Nähe sind. Blumen, überreifes Obst, Duftstoffe in Kosmetika sowie süße Speisen und Getränke locken die Insekten an. Neben den Notfallmedikamenten sollte man immer auch den Allergiepass griffbereit haben, damit im Notfall Helfer und Mediziner schnell informiert sind.

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