40.000
Aus unserem Archiv
Leipzig

Volles Startrecht für behinderte Schützen

dpa

Der Deutsche Schützen-Bund (DSB) hat eine Richtung weisende Entscheidung im Umgang mit Behinderten im gesamten deutschen Sport getroffen.

Ab sofort erhalten Athleten mit Handicap eine volle Startberechtigung, wenn sie als Angehörige der sogenannten Schadensklasse SH1 ihren Sport nur im Sitzen ausüben können.

«Zum ersten Mal starten nun Schützen mit und ohne Behinderungen in hochklassigen Wettbewerben auf Augenhöhe miteinander, das ist eine absolute Premiere im deutschen Sport», sagte DSB-Präsident Josef Ambacher. Die Regelung existiert bereits im Bogensport auf internationaler Ebene.

Das DSB-Gremium hatte seinen Beschluss von einem Gutachten abhängig gemacht, mit dem die sportliche Vergleichbarkeit von Schützen mit Handicaps und und Nicht-Behinderten wurde. Professor Gerd-Peter Brüggemann vom Institut für Biomechanik und Orthopädie der Deutschen Sporthochschule in Köln stellte fest, dass Schützen der Schadensklasse SH1 gegenüber den Stehend-Schützen keinen mechanischen Vorteil in den Disziplinen Luftgewehr und Luftpistole haben. Damit können Schützen mit Behinderungen bis hin zur Bundesliga Luftgewehr und Luftpistole gleichberechtigt um Punkte kämpfen.

Brüggemann hatte schon im weltweit viel beachteten Fall des beinamputierten südafrikanischen Leichtathleten Oscar Pistorius gutachterliche Tätigkeiten übernommen.

Anzeige
epaper-startseite
Anzeige
News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
  • Lokalticker
  • Regionalsport
  • Newsticker
Das Wetter in der Region
Donnerstag

2°C - 8°C
Freitag

2°C - 10°C
Samstag

1°C - 8°C
Sonntag

0°C - 7°C

Das Wetter wird Ihnen präsentiert von:

Das Wetter in Koblenz
Donnerstag

3°C - 8°C
Freitag

2°C - 10°C
Samstag

1°C - 8°C
Sonntag

0°C - 7°C
UMFRAGE
Schnörzen, Dotzen oder Gribschen - Wer tut's noch?

Nach dem Martinszug ziehen die Laternenkinder mit ihren Eltern nochmal los. Sie klingeln an Haustüren, singen Martinslieder und bekommen dafür Mandarinen, Nüsse oder Süßigkeiten. Dieser Brauch heißt je nach Region Schnörzen, Dotzen oder Gribschen. Aber gibt es diese Tradition überhaupt noch?

Ihre Fragen, Hinweise oder Kritik

Onliner vom Dienst
Maximilian Eckhardt
0261/892743
Kontakt per Mail
Fragen zum Abo: 0261/98362000

Anzeige
Wirtschaft im nördlichen Rheinland-Pfalz
Event-Kalender
Veranstaltungstipps

Sie haben einen Veranstaltungstipp für uns? Hier geht's zum Formular!