Archivierter Artikel vom 03.02.2011, 13:22 Uhr

Viele fürchten Sterben mehr als den Tod

Nürnberg (dpa/tmn). Viele Deutsche fürchten ein qualvolles Sterben mehr als den Tod selbst. Die Mehrheit der Bundesbürger (rund 61 Prozent) hat einer Umfrage zufolge große Angst davor, beim Ableben starke Schmerzen erleiden zu müssen.

Ein ähnlich hoher Anteil (rund 60) befürchtet, vor dem Tod als Kranker oder Pflegebedürftiger seine Würde zu verlieren. Dagegen ist nur für eine Minderheit (rund 25) der Gedanke unerträglich, eines Tages tot zu sein. Das hat eine repräsentative Umfrage der GfK Marktforschung in Nürnberg ergeben. Auch die Ungewissheit darüber, was nach dem Tod kommt, macht nur einem guten Viertel (knapp 28) Angst. Im Auftrag der Zeitschrift «Apotheken Umschau» wurden 1931 Bundesbürger ab 14 Jahren befragt.